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Touristik Aktuell 15.11.10 - JT Touristik: Erfolg mit Reisebüros
Mit einem Umsatzplus von 50 Prozent hat der virtuelle Reiseveranstalter JT Touristik das Geschäftsjahr 2009/2010 abgeschlossen. Damit liegt das Wachstum deutlich höher als jene 20 Prozent, die in der vergangenen Woche auf Seite 5 dieser Zeitung publiziert wuden. „Wir haben vor allem im Vertrieb über Reisebüros richtig stark zugelegt", freut sich Geschäftsführerin Jasmin Taylor.
Der Umsatz stieg auf rund 60 Millionen Euro, die Zahl der Gäste legte von 70.000 auf 105.000 zu. Insgesamt hat der Spezialist für Dynamic Packaging 120 Ziele im Programm, darunter Italien, Spanien, Ägypten und die Türkei.
Das massive Plus hat unter anderem mit dem Ausbau der Buchungsmöglichkeiten für Reisebüros zu tun. So kamen die Systeme Merlin Shop, Traffics und Jack plus neu hinzu. Zudem wurde eine Kooperation mit der Reisebüro-Allianz QTA sowie den Kooperationen TSS und AER geschlossen. Auf dieser Grundlage sieht Taylor „gute Chancen, auch 2011 kräftig zu wachsen.“
Dass es mit den Reisebüros so gut läuft, hat auch mit den für X-Produkte guten Provisionen zu tun. Ab einem Jahresumsatz von 15.000 Euro zahlt JT 10,5 Prozent, ab 50.000 Euro Umsatz elf Prozent.
Touristik Aktuell 08.11.10 - Nachrichten
JT Touristik - Der Berliner Veranstalter meldet für das abgelaufene Geschäftsjahr ein Umsatzwachstum von 50 Prozent auf 60 Millonen Euro. Die Gästezahlen stiegen von 70.000 auf 105.000.
Trave One.Net 04.11.10 - JT Touristik legt kräftig zu
JT Touristik hat den Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr von rund 40 Millionen Euro im Vorjahr auf etwa 60 Millionen Euro gesteigert. Die Gästezahl stieg von 70.000 auf 105.000. Der größte Anteil des Geschäfts entfällt für den Berliner Veranstalter fällt auch in diesem Jahrauf die Vereinigten Arabischen Emirate. Bei den Gästen mit den Zielflughäfen Dubai und Abu Dhabi steigerte das Unternehmen die Anzahl der Reisenden von 25.000 auf 35.000. Pro Buchung nahm JT Touristik nach Aussage von Inhaberin Jasmin Taylor 1.220 Euro ein, pro Gast beträgt der durchschnittliche Umsatz 570 Euro. Die mittlere Aufenthaltsdauer der Kunden im Zielgebiet liegt bei acht Nächten.
FVW.DE 04.11.10 - Höhenflug geht weiter
Jasmin Taylor setzt ihren Höhenflug mit ihrem virtuellen Veranstalter fort. JT Touristik meldet ein sattes Umsatz- und Gästeplus. Wachstumsmotor: die Emirate.
Der Umsatz stieg eigenen Angaben zufolge von 40 Mill. auf 60 Mill. Euro, ein Wachstum von 50 Prozent. Die Gästezahlen stiegen von 70.000 auf 105.000 Teilnehmer. Der größte Anteil der Reisenden entfalle wieder auf die Vereinigten Arabischen Emirate. Bei den Gästen mit den Zielflughäfen Dubai und Abu Dhabi habe das Unternehmen die Zahl der Reisenden von 25.000 auf 35.000 steigern können.
Pro Buchung habe man im Schnitt 1220 Euro eingenommen. Pro Gast betrage der durchschnittliche Umsatz 570 Euro. Die mittlere Aufenthaltsdauer der Kunden im Zielgebiet liege bei acht Nächten.
"Für 2011 werden wir unseren Kurs beibehalten, damit die Zusammenarbeit mit unseren Reisebüro-Partnern künftig solide wachsen kann", sagt Jasmin Taylor.
Touristik Aktuell 04.11.10 - JT Touristik meldet „beträchtliche Zuwächse“
Der virtuelle Veranstalter JT Touristik meldet für das Ende Oktober abgelaufene Geschäftsjahr „beträchtliche Zuwächse“. Beim Umsatz erzielte das Berliner Unternehmen eine Steigerung von 50 Prozent auf 60 Millionen Euro, die Gästezahlen stiegen von 70.000 auf 105.000.
Besonders gut entwickelte sich die Nachfrage für die Vereinigten Arabischen Emirate, die das Steckenpferd von JT Touristik sind. So erhöhte sich die Anzahl der Kunden mit den Zielflughäfen Dubai und Abu Dhabi auf 35.000, was ein Wachstum von 40 Prozent bedeutet.
„Ich freue mich besonders, dass unsere Strategie gut funktioniert hat. Das zeigen die Steigerungsraten – gerade aus dem Reisebüro-Vertrieb“, bilanziert Geschäftsführerin Jasmin Taylor. „Für das Touristikjahr 2011 werden wir unseren Kurs beibehalten, damit die Zusammenarbeit mit unseren Reisebüro-Partnern solide wachsen kann.“
Travel One - Morning News 01.11.10 - Schnäppchenticker
JT Touristik bietet Reisen zum Formel-1-Grand Prix in Abu Dhabi inklusive Eintrittskarte, Flug, Transfer und sechs Übernachtungen im Vier-Sterne-Hotel Golden Tulip Al Jazira ab 1.262 Euro.
Touristik Aktuell 25.10.10 - JT Touristik lockt mit drei neuen Hotels auf die Palm Jumeirah in Dubai
Der Spezialist für dynamisch paketierte Pauschalreisen JT Touristik hat gleich drei neue Fünf-Sterne-Hotels auf den Palmenwedeln der künstlichen Insel Palm Jumeirah in Dubai ins Sortiment aufgenommen: das Kempinski, das The Royal Amwaj und das One & Only The Palm.
Zudem ergänzt im Winter das Ibn Battuta Gate Hotel der Mövenpick-Gruppe das Portfolio in Dubai. Wahrzeichen des Hauses an der Sheikh Zayed Road ist ein 60 Meter hohes Tor im marokkanischen Stil. Um an den Strand zu kommen, können Gäste einen kostenlosen Shuttle zum Schwesterhotel Oceana Hotel & Spa auf der Palm Jumeirah nutzen. In der nahe gelegenen Ibn Battuta Mall finden Besucher Restaurants, Geschäfte sowie Dubais einziges Imax-Kino.
Spezialist JT Touristik gehört zu den führenden Veranstaltern in der Golfregion und profitiert duch seine Produktionsweise derzeitvon den schwankenden Hotelpreisen in Dubai. Das Kundeninteresse bezeichnet Geschäftsführerin Jasmin Taylor als nach wie vor gut: „Von einem schlechten Dubai-Image kann keine Rede sein. Ganz im Gegenteil, die Neugier auf das Emirat ist nach wie vor groß."
Travel One 17.09.10 - Wie lange hält der X-Trend noch an, Frau Taylor?
Jasmin Taylor ist geschäftsführende Gesellschafterin von JT Touristik. Geboren in Teheran, mit deutschem Abitur, amerikanischer Staatsbürgerschaft und Studienabschlüssen in den USA, gründete sie 2002 Gratistours. Seit 2008 sind die Veranstalteraktivitäten in der JT Touristik GmbH gebündelt. Gratistours.com ist als Veranstalter-übergreifendes Online-Reisebüro in der Jasmin Taylor GmbH organisiert.
Wenn die Luftverkehrsabgabe kommt, kosten Reisen in Ihr wichtigstes Zielgebiet, die Emirate, im nächsten Jahr 25 Euro mehr. Haben Sie die Abgabe schon in Ihre Preise einbezogen?
Nein, das haben wir nicht. Aber es gibt natürlich eine Klausel in den Reiseverträgen, die uns berechtigt, zusätzliche Kosten, etwa aufgrund von Steuern oder Gebühren, an die Kunden weiterzugeben.
Glauben Sie, dass die Abgabe Ihr Geschäft beeinträchtigt?
Für eine Familie ist das natürlich schon eine unangenehme Zusatzbelastung. Aber schlimmer als die eigentliche Preissteigerung finde ich, dass Flugreisenden über diese Abgabe ein schlechtes Gewissen eingeimpft wird. So als täten sie etwas Schlechtes und müssten dafür nun zusätzlich bezahlen. Insgesamt richtet eine Flugsteuer mehr Schaden an als sie Nutzen bringt.
Sie haben mit JT Touristik ein beachtliches Wachstum erreicht. Wie lange hält der Höhenflug der Veranstalter mit dynamisch paketierten Reisen noch an?
Die Finanzkriste des vergangenen Jahres hat die Vorteile unseres Geschäftsmodells zu voller Blüte gebracht. Denn wir können jede positive Preisentwicklung sofort an die Kunden weiterreichen. Nun haben wir die kritische Größe erreicht, die es uns ermöglicht, auch dann erfolgreich zu sein, wenn die Preise nicht weiter sinken. Außerdem haben wir gegenüber klassischen Veranstaltern immer einen Kostenvorteil, weil wir keine Kataloge produzieren müssen. Deshalb bin ich sicher, dass wir auch in den nächsten Jahren ein solides Wachstum erreichen werden.
Manche sagen, Ihr Geschäftsmodell funktioniert nur, solange Überkapazitäten im Markt sind. Ist diese Vermutung richtig?
Unser Modell funktioniert, solange ausreichend Kapazität zur Verfügung steht. Und das wird noch lange der Fall sein. Dazu brauchen wir nicht einmal die Überkapazitäten der Großveranstalter-Flüge. Wir können auf jede Marktentwicklung schnell und flexibel reagieren.
Sie bezeichnen sich als Spezialist für die Golfstaaten, bieten aber auch alle möglichen anderen Zielgebiete an. Werden Sie künftig eher die Spezialistenschiene fahren oder wird JT Touristik zum Generalisten?
Spezialisierung schließt Wachstum in anderen Zielen doch nicht aus. Wir werden das Engagement in unseren wichtigsten Zielen weiter ausbauen. Aber daneben werden wir überall die Chance nutzen, die sich uns bieten.
Wie bewältigen Sie den Einkauf für Ihre vielen Ziele? Läuft das alles auf Knopfdruck?
In vielen Ländern arbeiten wir mit Incoming-Agenturen zusammen, in anderen übernehmen wir den Einkauf selbst. Das gleiche gilt für den Flugeinkauf. Für die Emirate oder Sri Lanka verhandeln wir ganz klassisch direkt mit den Airlines, Mallorca kann man dagegen auch ohne einen eigenen Flugeinkauf gut bedienen. Und für manche Ziele, wie Hurghada, gehen wir auch mit Teilchartern ins Risiko.
Bei JT Touristik stehen Sie als Person stark im Mittelpunkt. Ist das ein Vorteil oder eher ein Nachteil?
Ein klarer Vorteil. In einer immer anonymeren Welt ist es gut, wenn ein Unternehmen ein Gesicht hat, das für das Produkt steht. Auch deshalb, weil Reisen ein emotionales Thema sind. Außerdem konzentriert sich meine Präsenz ja auf den B2B-Bereich. Und ich habe ein tolles Team, das sehr eigenständig arbeitet.
Erfolgreiche Newcomer reizen große Mitbewerber zur übernahme. Können Sie sich vorstellen, JT Touristik an einen Konzern zu verkaufen?
Auf keinen Fall. Dazu macht mir meine Arbeit viel zu viel Spaß. Und in eine Konzernstruktur passe ich nicht.
JT Touristik ist nach Aussage von Gründerin und Inhaberin Jasmin Taylor als "virtueller Reiseveranstalter Marktführer beim Internet-Vertrieb in die Vereinigten Arabischen Emirate, vor allem nach Dubai". Neben den Emiraten ist der Veranstalter in zahlreichen weiteren Zielen aktiv - von der Türkei über Spanien, Ägypten, Thailand und die Karibik bis zu Frankreich und Italien. Das Unternehmen wurde 2008 gegründet und hat seinen Firmensitz mit 30 Mitarbeitern in Berlin. Im Geschäftsjahr 2008/09 hat JT Touristik mit rund 70.000 Gästen 40 Millionen umgesetzt. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet JT-Chefin Taylor mit 120.000 Buchungen. Derzeit generiert der Veranstalter 38 Prozent seiner Umsätze über Reisebüros. Etwa drei Prozent kommen über die eigene Webseite, der Rest über fremde Online-Portale. Innerhalb von zwei bis drei Jahren solle sich diese Verhältnis umkehren, kündigt Taylor an. Dann werde der Reisebüro-Anteil bei rund 75 Prozent liegen.
FVW.DE 14.09.10 - "Wir müssen Normen setzen"
Die X-Produkte haben sich im Reisevertrieb längst etabliert. Dennoch gibt es Nachholbedarf – vor allem bei der Datenqualität.
"Wir haben ein erfolgreiches Jahr mit unseren X-Produkten hinter uns", sagt FTI-Geschäftsführer Boris Raoul. Auch Jasmin Taylor, Chefin von JT Touristik, ist zufrieden. Sie komme in diesem Jahr auf 120.000 Teilnehmer - ein hoher zweistelliger Zuwachs. Die Gründe für den Erfolg? Ganz einfach. "Die Kunden von heute sind individueller. Die wollen nicht mehr nur bloß 7 oder 14 Tage Urlaub machen", weiß Taylor. "Die Flexibilität macht uns so erfolgreich."
Für Raoul entscheidend ist der richtige Mix aus eigenem Angebot und zugekauftem Inhalt. Die größte Herausforderung dabei: Die Angebote müssen möglichst in Echtzeit in die Vertriebssysteme.
Qualität und Produktvielfalt bleiben auch bei den X-Produkten wichtige Verkaufsargumente. Das Problem: Durch die Flut der neuen X-Anbieter gibt es immer mehr austauschbare Angebote im Markt, ohne große Unterscheidungsmerkmale. "Für uns ist daher das Produktmanagement noch wichtiger", sagt Taylor. "Wir wollen schließlich nicht der zehnte Veranstalter mit dem Hotel XY sein." "Auch bei uns müssen die Produkte qualitativ hochwertig sein. Sonst fliegen sie raus", sagt Raoul. Er wählt deshalb sehr selektiv aus, welchen Content, also welche Hotels er dazukauft.
Nachholbedarf sehen beide bei der Datenqualität der Vertriebssysteme. "Darauf haben wir keinen Einfluss", sagt Taylor und beklagt, dass ausgebuchte Reisen oft in den Vertriebssystemen erscheinen. Sie spricht sich für mehr Standardisierung in den Datenbanken aus. "Hier müssen wir Normen setzen."
Berliner Zeitung 08.09.10 - Reisefans gesucht
Der junge Reiseveranstalter JT Touristik bildet aus
Grundschule im Iran, Abitur in Deutschland, Studium in den USA und Jobs in Ägypten und Dubai – Jasmin Taylor ist eigentlich immer unterwegs. Auch deshalb hat sie vor zwei Jahren in Berlin einen eigenen Reiseveranstalter, JT Touristik, gegründet und sich auf Reisen nach Dubai spezialisiert. Heute ist Taylor nicht nur eine der wenigen weiblichen Geschäftsführer in der Tourismusbranche, sondern auch eine der erfolgreichsten Reiseveranstalter in Berlin: JT Touristik ist Marktführer beim Internet-Vertrieb von Reisen in die Vereinigten Arabischen Emirate, rund 30 Mitarbeiter arbeiteten am Firmensitz in Charlottenburg. Das Angebot umfasst Lastminute- und Pauschalreisen für rund 90 Destinationen – und in diesem Jahr wird JT Touristik erstmals 100 000 Buchungen verzeichnen. Trotzdem hat die 44-jährige Iranerin Schwierigkeiten, kompetentes Fachpersonal zu finden, da die Reiseindustrie Berlin als Standort erst vor Kurzem entdeckt hat. Doch das wird sich nach der Eröffnung des neuen Flughafens bald ändern, glaubt sie. Bis dahin bildet sie einfach selbst aus – für den Herbst und ab Februar sucht sie noch Bewerber. „Sie müssen vor allem absolute Reisefans sein“, sagt sie. So wie Jasmin Taylor selbst.
Dein Touristik Net 02.09.10 - JT Touristik nimmt IBN Battuta Gate Hotel in Dubai ins Sortiment auf
Der Berliner Reiseveranstalter JT Touristik hat ab sofort ganz neu das IBN Battuta Gate Hotel im Angebot. Das Haus der 5*-Kategorie gehört zur Mövenpick-Hotelgruppe und befindet sich direkt an der bekannten Sheikh Zayed Road. Wahrzeichen des IBN Battuta Gate Hotels ist das 60 Meter hohe Tor im marokkanischen Stil, durch das Besucher das Hotel schon von Weitem erkennen.
Gästen stehen ein umfangreiches Wellness-Angebot sowie ein kostenloser Shuttle zum Schwesterhotel Oceana Hotel & Spa auf der Palm Jumeirah zur Verfügung. Dort lassen sich die flachabfallenden Strände der berühmten Palme genießen. In direkter Nachbarschaft des IBN Battuta Gate Hotels befindet sich die IBN Battuta Mall, die ebenfalls nach dem arabischen Forschungsreisenden Ibn Battuta aus dem 14. Jahrhundert benannt wurde. Seine Reisen in die verschiedensten Länder inspirierten auch die Einrichtung der insgesamt 396 Zimmer des Hotels, deren Design sich entsprechend vielfältig präsentiert. In der IBN Battuta Mall finden Besucher eine große Auswahl an Restaurants, Geschäften sowie Dubais einziges IMAX Kino.
Urlaub Perfekt 2/10 - Newsticker
EMIRATE ZUM TOP-PREIS
Zwei tolle Schnäppchen in Fünf-Sterne-Hotels bietet JT Touristik: So kann man bereits ab 952 Euro eine Woche Dubai entdecken. Noch günstiger gibt es Ras Al Khaimah - ab 799 Euro. www.jt.de
FVW 27.08.10 - Auf dem exklusiven Trip
JT will seine Erfolgsgeschichte fortschreiben. Firmengründerin Jasmin Taylor will weniger Austauschbares bieten. Auch auf der Fernstrecke stockt sie ihr Angebot auf.
Bis hierhin lief für Jasmin Taylor alles wie geschmiert. Frau Taylor vertickt Pauschalreisen im Internet; schlank und günstig produziert, in Echtzeit, ohne Katalog. Das sichert Spitzenplätze in den Preisvergleichssystemen. Wie virtuelle Veranstalter das so machen. Vorsprung durch Technik. So katapultierte sie JT binnen zwei Jahren vom No Name in die Top 25 der größten Veranstalter. 120.000 Urlauber, 60 Mill. Euro Umsatz.
JT, das Kürzel stand anfangs für die Initialen der Firmengründerin, heute für den Slogan Just Travel, bietet Last-Minute- und Pauschalreisen in rund 120 Destinationen. Einen Bauchladen nennt man so etwas gemeinhin: Massenware von der Stange, die Urlauber im Internet an jeder Ecke finden.
Und genau hier liegt die Gefahr. Die Konkurrenz rüstet auf. Mittlerweile macht fast jeder Veranstalter in X-Produktion. Der Vorsprung durch Technik schmilzt. Okay, ein Viertel ihres Geschäfts fährt JT in den Emiraten ein. Ein Hauch von Spezialist, immerhin. Aber auch damit steht Jasmin Taylor längst nicht mehr alleine da.
Dass ihr Modell auf Dauer nicht ausreichen dürfte im Wettrennen um Marktanteile ist der 1966 im Iran geborene Wahlberlinerin schon länger bewusst. Deshalb erfindet sich JT ständig neu: Vergangenes Jahr bahnte sie sich ihren Weg in die Reisebüros, jede dritte JT-Reise geht schon über den Counter.
Und die nächsten Coups sind in der Mache. Zum einen sucht Jasmin Taylor ihr Glück künftig in der Ferne: mehr Bali, mehr Thailand, mehr USA. Und: Mehr Exklusives muss her. Wobei exklusiv bei Taylor nichts mit teuer oder gar luxuriös zu tun hat. Zwar bietet sie auch Edelherbergen wie das One & Only in Dubai, verkauft auch mal Reisen zu 15.000 Euro das Stück. Die Regel ist das aber nicht.
Nein, das Wort exklusiv bezieht sich bei JT nur aufs Angebot. Jasmin Taylor will künftig Hotels bieten, die es im deutschen Markt nur bei ihr gibt.
Den Anfang macht sie auf Mallorca: mit dem Tres Torres und den Ferrera Beach Appartements. Zwei- und Drei-Sterne-Klitschen auf den ersten Blick. Doch im Bewertungsportal Holiday Check können die User kaum an sich anhalten vor Begeisterung: "super Zimmer", "Traumurlaub garantiert". Nur bei der Verpflegung gibt es Handlungsbedarf: Einige Urlauber maulen über die abwechslungsarme Kost.
Travel One - Morning News 24.08.10 - Top News in einem Satz
JT Touristik hat drei neue Hotels auf der Palm Jumeirah in Dubai ins Sortiment aufgenommen: das Fünf Sterne Kempinski Hotel & Residence The Palm Jumeirah, das Fünf Sterne The Royal Amwaj Resort & Spa und das Fünf Sterne One & Only The Palm.
FVW.de 23.08.10 - Drei neue Hotels auf Dubais Palme
JT Touristik baut sein Hotelangebot in Dubai aus. Der virtuelle Veranstalter aus Berlin nimmt drei neue Häuser auf der Palm Jumeirah ins Programm.
Neu im Programm des Anbieters sind die Fünf-Sterne-Häuser Kempinski Hotel & Residence The Palm Jumeirah, das The Royal Amwaj Resort & Spa und das One & Only The Palm. Alle Hotels locken mit einem Sport- und Wellness-Angebot in exklusiver Lage auf den Palmenwedeln der Insel. Das One & Only The Palm gehört zur bekannten Kerzner-Gruppe, die im Herbst 2008 bereits mit der Eröffnung des Hotel Atlantis, The Palm für Aufsehen gesorgt hatte. Alle drei Häuser lassen sich ab sofort für die kommende Wintersaison buchen.
TravelTalk.de 23.08.10 - Drei neue Hotels auf Dubais Palme
Der virtuelle Veranstalter JT Touristik baut sein Hotelangebot in Dubai weiter aus. Neu im Programm sind drei Fünf-Sterne-Häuser auf der Palme Jumeirah: das Kempinski Hotel & Residence The Palm Jumeirah, das The Royal Amwaj Resort & Spa und das One & Only The Palm. Alle Hotels locken mit einem Sport- und Wellness-Angebot in exklusiver Lage auf den Palmenwedeln der Insel. Das One & Only The Palm gehört zur bekannten Kerzner-Gruppe, die im Herbst 2008 bereits mit der Eröffnung des Hotel Atlantis, The Palm für Aufsehen gesorgt hatte. Alle drei Häuser lassen sich ab sofort für die kommende Wintersaison buchen. www.jt.de
Touristik Aktuell 16.08.10 - Nachrichten
JT Touristik - Der Berliner Reiseveranstalter hat rund 80 Hotels in den Vereinigten Arabischen Emiraten zur Buchung für den Sommer 2011 freigeschaltet. Weitere Hotels sollen sukzessive buchbar gemacht werden.
Travel One 13.08.10 - Updates
Kunden von JT Touristik können ihren Urlaub in Dubai nun mit einem Aufenthalt in den Nachbaremiraten Sharjah oder Ras-Al-Khaimah kombinieren. www.jt.de
TravelTalk 05.08.10 - JT gibt den Sommer 2011 frei
JT Touristik gibt sein Sommerprogramm 2011 in den Emiraten zur Buchung frei. 81 Hotels in den Vereinigten Arabischen Emiraten lassen sich bereits buchen. Die größte Auswahl gibt es mit 50 Hotels in Dubai und 20 Häusern in Abu Dhabi. Auch für Ras al-Khaimah, Fujairah, Sharjah und Ajman ließen sich bereits Hotels buchen. Das Gesamtsortiment umfasst 190 Hotels. www.jt.de
Travel One 05.08.10 - JT Touristik gibt erste Hotels für Sommer zur Buchung frei
JT Touristik hat 81 Hotels in den Vereinigten Arabischen Emiraten für den Sommer 2011 buchbar gemacht. Die größte Auswahl bietet der veranstalter mit 50 Hotels in Dubai und mit 20 Häusern in Abu Dhabi. Auch für die Nachbaremirate Ras al-Khaimah, Fujairah, Sharjah und Ajman sind bereits zahlreiche Hotels buchbar. Das Gesamtsortiment für die Vereinigten Arabischen Emirate umfasst 190 Hotels. Sie sollen sukzessive für den Sommer 2011 verfügbar sein, kündigt Geschäftsführerin Jasmin Taylor an.
Touristik Aktuell 05.08.10 - JT Touristik macht Sommer buchbar
Der Berliner Reiseveranstalter JT Touristik hat rund 80 Hotels in den Vereinigten Arabischen Emiraten zur Buchung für den Sommer 2011 freigeschaltet. 50 davon befinden sich in Dubai und 20 in Abu Dhabi. Weitere Hotels sollen sukzessive buchbar gemacht werden. Das Gesamtsortiment für die Emirate umfasst 190 Häuser. Bei vielen Hotels bietet der Veranstalter seinen Kunden zusätzliche Buchungsanreize wie Frühbucherrabatte, Mahlzeiten-Upgrades, kostenlose Zusatzübernachtungen sowie Kinderermäßigungen.
FVW.DE 05.08.10 - JT schaltet den nächsten Sommer frei
Der Berliner Veranstalter JT Touristik startet in den Sommer 2011 und gibt sein Sommerprogramm in den Emiraten zur Buchung frei.
81 Hotels in den Vereinigten Arabischen Emiraten lassen sich bei JT für den Sommer 2011 bereits buchen. Die größte Auswahl gibt es mit 50 Hotels in Dubai und 20 Häusern in Abu Dhabi. Auch für die Nachbar-Emirate Ras al-Khaimah, Fujairah, Sharjah und Ajman ließen sich bereits Hotels buchen. Das Gesamtsortiment umfasst 190 Hotels. „Damit zählen wir auch im nächsten Jahr wieder zu den führenden Anbietern in der Region, sagt Geschäftsführerin Jasmin Taylor.
Mate 01/2010 - Do Buy - Travel Dubai
EINKAUFEN, STAUNEN; RELAXEN & SPASS HABEN
Dubai hier, Dubai da - das kleine Wüstenemirat ist in aller Munde. Warum eigentlich? Ach ja, es hat das weltexklusive 7-Sterne-Hotel in Segelform, Burj AL Arab. Und diese aufgeschütteten Inseln in Form einer "kleinen" Palme, zwei bald größeren Palmen und demnächst auch einer Weltkarte namens The World sowie des Universums. Die einzige Skihalle in einer Wüstenstadt gibt es schon länger hier, aber erst kürzlich feierte das höchste jemals errichtete Bauwerk seine Eröffnung: der Burj Khalifa. Gleich neben der weltgrößten Shopping Mall mit dem natürlich größten Aquarium der Erde darin. Dubai - das ist der Inbegriff für Gigantonomie, aber auch für moderne Weltwunder.
In Dubai wird derzeit ein Panoptikum des menschlich und technisch Machbaren präsentiert. Muhammad, der junge ägyptische Reiseführer, zeigt uns das brandneue Downtown Dubai, das vom 828 Meter hohem Burj Khalifa überstrahlt wird. "Das ist die neue Skyline von Dubai, hier sind in den letzten zwei Jahren neunzig Hochhäuser entstanden", erklärt Muhammad. Peanuts, verglichen mit dem etwas älteren Dubai Marina Viertel, wo in den letzten fünf Jahren über 200 Wolkenkratzer emporgeschossen sind, fügt Muhammad hinzu. "Dubai macht´s möglich", mit der schnellsten Bauprojektrealisierung der Erde. Wofür andere fünfzig Jahre gebraucht haben, reichten hier bloß fünf.
Man könnte meinen, es sei genug. Wozu eigentlich noch mehr Superlative? Doch der Grund liegt auf der Hand: Den Dubaiern läuft die Zeit davon, beziehungsweise das Öl. Bis spätestens 2030 sollen die Erdölvorräte des ehrgeizigsten der sieben vereinten arabischen Emirate aufgebraucht sein - und damit auch die Haupteinnahmequelle des Landes. Ein Problem dem sich der Herrscher von Dubai, Scheich Muhammad bin Rashid Al Maktoum verschrieben hat. "Er ist ein Mann der Visionen. Ein Mann, der alles alleine entscheidet. Ein Mann, ein Wort...", erklärt Muhammad in trockenen Sätzen. Und des Scheichs Hauptvision ist folgende: Bis 2020 soll Dubai die modernste Stadt der Erde werden als erdölunabhängiges Handels- und Tourismuszentrum des Mittleren Ostens.
Bislang kommen schätzungsweise 25 Prozent der Gesamteinnahmen aus dem Tourismus. Deshalb wird unentwegt Geld aud dem Erdölgeschäft in die Infrastruktur und die Zukunft des Emirats gepumpt. Für die Umsetzung der ehrgeizigen Ziele sind hauptsächlich Gastarbeiter aus aller Welt verantwortlich: Von den fast 1,8 Millionen Einwohnern sind lediglich 15 Prozent Einheimische: "Kein Mensch möchte hier bleiben und leben", antwortet Muhammad lächelnd auf die Frage, ob er hier für immer bleiben will, denn er und all die anderen sind nur des Geldes wegen gekommen.
Arbeitslosigkeit? Gibt es nicht. Wer als Ausländer innerhalb von sechs Wochen keine Arbeit findet, muss das Land verlassen. Kriminalität? Ohne Arbeitslosigkeit keine Kriminalität. Wer als Nicht-Bürger straffällig wird, muss das Land verlassen und darf es nie wieder betreten. Bei solch rigiden Konsequenzen ist es verständlich, dass Regelverstöße gemieden werden. Und es gibt einige skurille Regeln hier. So sind beispielsweise das Küssen und der Austausch von Zärtlichkeiten in der Öffentlichkeit untersagt. Ebenso der Konsum von Alkohol. Theoretisch. Faktisch wird am Touristen gut damit verdient. Also sind vorrangig die großen Luxushotels mit ihren Bars, Restaurants und Clubs regelfreie, alkoholfreundliche Zonen. Aufgestylte Touristen geben sich hier gerne die Kante, und aus manch einem Zimmer wird der ganze Hoteltrakt mit wenig regelkonformen Stöhngeräuschen beschallt.
Je mehr man sich mit dem Emirat auseinandersetzt, desto stärker wird seine Ambivalenz deutlich. Man könnte ihm eine Ausbeutung der indischen und asiatischen Arbeitskräfte vorwerfen, doch diese verdienen hier deutlich mehr als zu Hause. Man könnte die homophobe Gesetzeslage kritisieren, doch wird hinter vorgehaltener Hand Männerliebe toleriert. Man könnte die rigide Alleinherrschaft des Scheichs kritisieren, doch seine ganze Kraft widmet er der Zukunft und dem Wohl des Landes. Eines Landes, das zwischen Tradition und Moderne steht. Bis 1965, bevor man hier Erdöl fand, lebte Dubai vom Fischfang, vom Perlentauchen und vom Handel mit Asien. Gute vierzig Jahre später erinnern nur noch die weißen Kaftane der Männer und die Dhau-Boote auf dem Dubai Creek an die Zeit der Palmblatthütten.
Während die Gastarbeiter schuften, um für das Wohl ihrer Familie in der Heimat zu sorgen, genießen die Dubaier luxuriöse Privilegien. Jedes rein-einheimische verheiratete Paar hat Anspruch auf eine doppelstöckige Villa, eine Doppelgarage und zwei Bedienstete. Neben der Heirat untereinander wird auch die Fortpflanzung unterstützt: Fürs erste Kind gibt es umgerechnet 14.000 Euro sowie eine komplett staatlich finanzierte Ausbildung bis zum akademischen Abschluss. Das Mindestgehalt für Dubaier beträgt etwa 3.000 Euro pro Monat.
Doch gerade die Brüche machen Dubai so spannend. Es ist ein Ort zum Staunen, Spaßhaben, Relaxen und Kosumieren. Man wird Zeuge einer gigantischen menschlichen Schöpfung, die Superlative wie am Fließband produziert. Welch eine Leistung Dubai vollbracht hat, merkt man erst bei einem empfehlenswerten Tagesausflug ins benachbarte Oman.
Zwischen dem ursprünglich Örtchen Khasab auf der Halbinsel Musandam und em artifiziellen Dubai liegen Welten. Doch dann wird klar, dass selbst das größte Aquarium der Erde eine Dhau-Kreuzfahrt entlang des natürlich geformten Kalksteingebirges im 16 Kilometer langen Fjord Khor Sham - mit Delfinen, die das Boot eskortieren und der Schnorchelmöglichkeit am echten Korallenriff - nicht ersetzen kann.
VIRTUELL BUCHEN
Der Reiseveranstalter JT TOURISTIK aus Berlin ist deutscher Marktführer beim Internet-Vertrieb von Reisen nach Dubai. Konkurenzlos günstige Angebote machen den Erfolg aus. So gibt es eine einwöchige Pauschalreise ab verschiedenen deutschen Flughäfen im Vier-Sterne-Hotel Landmark Riqqa im Herzen von Dubai schon ab etwa 500 Euro. Der Preis gilt pro Person im Doppelzimmer und beinhaltet neben sechs Übernachtungen Flug, Transfer, Reiseleitung und Frühstück. Noch luxuriöser und gleichzeitig in Strandlage wohnt man im Fünf-Sterne-Hotel Le Méridien Mina Seyahi Beach Resort. Im Preis ab etwa 1.100 Euro sind sechs Übernachtungen, Flug ab/bis Deutschland, Transfer, Reiseleitung und Frühstück inbegriffen. Die Anreise erfolgt ausschließlich mit renommierten Linienfluggesellschaften. Bei der Einreise darf man keinen israelischen Stempfel im Pass haben. JT.DE
FVW.de 13.07.10 - Jetzt auch Travelport im Einsatz
Der Berliner Veranstalter setzt im Rahmen seiner Multi-GDS-Strategie ab sofort auch das Galileo Reservierungssystem für die Buchung von Flügen ein.
JT Touristik ist einer der führenden Anbieter im Internet-Vertrieb von Reisen nach Dubai und in die angrenzenden Emirate. Zu tagesaktuellen Preisen paketiert das Unternehmen Reiseleistungen in Kombination mit Linien-, Charter- und Low-Cost-Flügen.
„Durch die Zusammenarbeit mit Travelport optimieren wir unsere Produktionstechnologie weiter, da wir Zugriff auf noch mehr Flüge erhalten“, freut sich Jasmin Taylor, Geschäftsführerin von JT Touristik, über den Deal mit Travelport.
FVW 09.07.10 - Tischgespräch mit Jasmin Taylor - Von wegen virtuell...
Sie ist in Facebook, Twitter und in Sedcond Life unterwegs. Sie zeigt auf Branchenveranstaltungen eine Präsenz wie kaum eine andere. Und nebenbei legt sie mit ihrem Veranstalter JT Touristik eine wahre Erfolgsgeschichte hin. JT steht für Jasmin Taylor, und für steiles Wachstum. Gemeinsam mit Vtours, LMX und Urlaubstours gehört sie zu den großen virtuellen Veranstaltern im Land. Die Dame kann eigentlich keine Zeit haben für ein Tischgespräch.
Doch weit gefehlt. Pünktlich rollt Jasmin Taylor mit ihrem Mercedes-Cabrio vor der Paris Bar in Berlin vor. Das Café-Restaurant ist bekannt für multikulturellen Charme, hat eine hohe Promi-Dichte und ist ziemlich „in“ in der Berliner Szene. Und nebenbei gesagt: Mit ein paar ausgesuchten Kleinigkeiten kann man Jasmin Taylor ziemlich schnell in Rage bringen.
Diese Einleitung mag dazu gehören. Denn in Wahrheit ist Jasmin Taylor nur nebenbei im Web 2.0 aktiv, ackert sonst hart für den geschäftlichen Erfolg. Und die Paris Bar wählt sie nicht, um Stammgäste wie Jim Rakete oder Ben Becker zu treffen, sondern wegen ihrer soliden Küche. „Ich koche selbst für mein Leben gern“, sagt sie. Zum Beispiel Basmatireis mit Safran und grünen Bohnen. „Die einfachen Dinge schmecken häufig am besten.“
Mit einem sympathischen Lächeln macht sich Jasmin Taylor daran, potenzielle Vorurteile zu zerstreuen.
Drei Stunden sind es bis zum gemeinsamen Nachfolgetermin auf einem jener Branchenevents, auf denen Jasmin Taylor stets präsent ist. „Wenn wir denn pünktlich sein wollen“ zwinkert sie.
Nein, sie habe sich den ganzen Tag freigenommen. Eigentlich hat sie die Zeit nicht. JT Touristik befindet sich in einer starken Expansionsphase. Das Büro in Charlottenburg, fußläufig zu ihrer Wohnung gelegen, platzt aus allen Nähten. Ein neues Domizil für die gut 20 Mitarbeiter muss ebenso gefunden werden wie neue Destinationen.
Im Nahen Osten glänzt Jasmin Taylor mit einem exklusiven Angebot. Nun aber soll JT auch in anderen Teilen der Welt zulegen. Dafür ackert die Touristikerin stark. Häufig sitzt sie bis tief in die Nacht im Büro. Tagsüber steht der persönliche Dialog im Fokus. „Man muss halt Spaß an der Arbeit haben“, sagt Jasmin Taylor und nippt an ihrem Tafelwasser. „Glauben Sie mir, ich war nie vom Geld getrieben“, sagt sie ungefragt. Wer die kosmopolitische gebürtige Iranerin im Web 2.0 verfolgt, und das ist in vielen Netzwerken möglich, mag daran Zweifel haben. Denn: Nebenbei ist die Chefin der perfekte Werbeträger für ihre eigene Marke. Auch in der Paris Bar erscheint sie in einem magenta Kleid, der Farbe, die die neue Corporate Identity von JT Touristik prägt. Sie habe eine umfangreiche Farbanalyse gemacht und sei sich sicher, dass die Farbe nachhaltig sei und primär die weibliche Zielgruppe erreiche. „Und die entscheidet doch über die Reisen“, sagt sie.
Da blitzt sie kurz auf, die kalkulierende Geschäftsfrau, die genau weiß was sie tut. Ihr Studium in Psychologie und Wirtschaft hat sie in den USA mit der Note 1,2 abgeschlossen. Zuvor lernte sie auch in Cambridge. Und schon als 17-Jährige schickte sie ihr Vater allein nach Deutschland, ohne dass Jasmin Taylor ein Wort Deutsch sprach. „Ich musste mich immer durchbeißen“, sagt sie. Und sie hat es geschafft. In Berlin habe sie ihre Heimat gefunden. Und das fernab von der Mutter im Iran und dem Bruder in Dubai, beide starke Stützen von Jasmin Taylor. Doch die JT-Chefin hält den Dialog zur Familie per Telefon und auf Reisen. Dafür müsse man sich halt Zeit nehmen, sagt sie. Und nebenbei pflegt sie ihr Profil auf Facebook, ihr elektronisches Abbild in Second Life und ihren stark wachsenden Veranstalter. Falls sie überhaupt etwas nebenbei macht.
Touristik Aktuell 05.07.10 - Gar nicht so anders
Dynamic Packaging: JT-Touristik-Chefin Jasmin Taylor über Produkte, Konkurrenz und Provisionsmodelle
Berlin. Das Geschäft mit Dynamic Packaging wächst rasant. So rasant, dass die Neugründung zahlreicher X-Ableger durch die Reisekonzerne den Spezialisten wie LMX-Touristik, V-Tours und JT Touristik offenbar nichts an - haben kann: Sie planen in diesem Jahr mit Zuwächsen von bis zu 50 Prozent. touristik aktuell sprach mit Jasmin Taylor, Chefin des Berliner Anbieters
JT Touristik.
ta: Frau Taylor, interessieren Sie sich eigentlich für Fußball?
Jasmin Taylor: Natürlich – vor allem wenn WM ist und die Deutschen guten Fußball spielen. Und das wird hoffentlich auch gegen Argentinien der Fall sein. Aber warum fragen Sie?
ta: Weil beim Fußball auch ein Baustein zum anderen passen muss, damit es am Ende eine runde Sache wird.
Taylor: Da könnte etwas dran sein. Als Spezialist für Dynamic Packaging sind wir natürlich absolut überzeugt davon, dass unser Endprodukt eine runde Sache ist.
ta: Das bezweifeln viele Reisebüros. Irgendetwas muss doch fehlen bei dynamisch paketierten Reisen.
Taylor: Das einzige, was fehlt, ist die lange Vorlaufzeit durch den Katalog. Wir produzieren ganz normale Pauschalreisen. Aber eben erst dann, wenn der Kunde danach fragt.
ta: Und vor Ort klappt dann tatsächlich auch alles?
Taylor: Warum nicht? Die Flieger sind die gleichen, die Hotels sind von uns geprüft, der Sicherungsschein ist Pflicht, und die Agenturen sind in den großen Zielen die gleichen wie von TUI, Thomas Cook und Rewe Touristik. Unsere Kunden sitzen beim Transfer im gleichen Bus wie Pauschalreisende, die einen klassisch produzierten Urlaub gebucht haben.
ta: Das mag bei JT Touristik stimmen. Bei anderen stimmt es nicht.
Taylor: Leider gibt es tatsächlich Anbieter in diesem Geschäft, die Schummelpackungen bieten. Darüber ärgern wir uns aber genauso wie die Reisebüros. Ich hoffe jetzt auf Traveltainment, dass künftig zumindest der Hinweis auf den Transfer schon beim ersten Blick zu sehen ist.
ta: Vor allem die enorme Flut an X-Anbietern macht den Reisebüros zu schaffen. Können Sie diese Kritik nachvollziehen?
Taylor: Zum Teil ja. Denn viele X-Anbieter werden durch Traveltainment automatisch freigeschaltet. Das ist nicht korrekt. Die Reisebüros sollten selbst entscheiden können, welchen Veranstalter aus diesem Segment sie im System haben wollen und welchen nicht.
ta: Warum sollten Reisebüros überhaupt dynamisch produzierte Reisen bei Ihnen buchen?
Taylor: Weil sie dem Kunden mehr Freiheit bei der Reiseplanung bieten und dem Reisebüro eine höhere Provision.
ta: Wie bitte?
Taylor: Sie haben das richtig verstanden. Die großen Dynamic-Packaging- Spezialisten zahlen allesamt zwischen zehn und zwölf Prozent ab der ersten Buchung. An dieses Niveau kommen die X-Ableger klassischer Veranstalter in vielen Fällen nicht heran.
ta: Die Begründung dafür liegt auf der Hand: Viele Reisen werden mit Airlines paketiert, die keine Provision zahlen.
Taylor: Vor diesem Problem stehen wir auch – und dennoch zahlen wir.
ta: Weil Sie auf Kosten der Großveranstalter produzieren: Die kaufen zum Einheitspreis große Kontingente ein, und Sie schnappen sich die günstigen Restplätze. Oder?
Taylor: Dieses Argument kommt immer wieder, stimmt aber nicht. Erstens werden die Großveranstalter ja nicht gezwungen, große Kontingente einzukaufen. Zweitens können sie über ihre X-Ableger genauso von günstigen Einzelplätzen profitieren. Ich bin überhaupt davon überzeugt, dass unser Konzept auch ohne die Großen funktionieren würde. Schließlich wollen die Airlines ihre Tickets verkaufen.
JT Touristik in Zahlen
Im vergangenen Jahr reisten rund 70.000 Kunden mit dem Berliner Spezialisten in den Urlaub. Das waren 75 Prozent mehr als 2008. Das Wachstum kam – auch durch neue technische Schnittstellen – zum großen Teil aus dem Reisebüro-Vertrieb. Für 2010 werden mehr als 100.000 Kunden erwartet. Der Umsatz im gerade abgelaufenen ersten Halbjahr lag bei rund 25 Millionen Euro. JT Touristik ist deutscher Marktführer beim Internet-Vertrieb von Reisen in die Vereinigten Arabischen Emirate, vor allem nach Dubai.
Travel One 02.07.10 - Weiter auf dem Vormarsch
Deutsche Veranstalter weiten das Engagement in den Golfstaaten zum Winter aus. Neben Dubai profitieren dabei auch die kleineren Emirate.
„Die Vereinigten Arabische Emirate liegen deutlich zweistellig über dem Vorjahr“, sagt TUI-Deutschland-Chef Volker Böttcher. Genaueres lässt er sich nicht entlocken, aber der Gästezuwachs für den Orient soll stärker sein als der für Nordamerika. Und das sind immerhin 26 Prozent.
Obwohl es in den Sommermonaten in den Golfstaaten richtig heiß wird, bleibt die Nachfrage stark. Grund genug, um für den Winter beim Angebot noch eine Schippe draufzulegen. TUI hat etwa das Iberotel Emirates Grand mit 50 Stockwerken neu im Programm. Das Fünf-Sterne-Stadthotel liegt zentral an der Sheikh Zayed Road. Neben neuen Hotels sind auch sieben neue Rundreisen und Sonderprogramme in den TUI-Katalogen.
Die Clubmarke Robinson, die einst selbst eine Anlage auf Dubais The Palm plante, will ebenfalls am Nachfrage-Hoch der Golfstaaten teilhaben. Die Reise in den Robison auf den Malediven kann daher mit einem Stopover in Dubai verknüpft werden. Und bei der Edelmarke Airtours spielt das Armani Hotel im Luxus-Wolkenkratzer Burj Khalifa eine wichtige Rolle. Als einziger deutscher Veranstalter verfüge Airtours über exklusive Zimmerkontigente in drei Kategorien, berichtet Melf-Wolfgang Türkis, Leiter Fernreisen und Kreuzfahrten. Das Hotel der italienischen Designer-Ikone Giorgio Armani, das sich auf den Etagen eins bis acht sowie 38 und 39 des höchsten Gebäudes der Welt befindet, hat auch der Berliner Veranstalter JT Touristik im Angebot. Chefin Jasmin Taylor, die rund ein Drittel ihres Umsatzes mit Reisen in die Golfregion macht, rechnet nicht damit, dass das Luxushotel bei ihr ein Verkaufsschlager wird. Aber „Burj Khalifa und das Armani Hotel sind heute ebenso wichtige Wahrzeichen von Dubai wie das Burj al Arab. Die muss man im Programm haben.“
Kombitouren in die Wüste. Auch Taylor setzt für die Emirate auf Programmerweiterung. Dabei hat sie vor allem Kunden im Blick, die neben Dubai weitere Ziele erkunden wollen. Urlauber können bei dem Berliner Veranstalter Dubai mit einem Anschluss-Aufenthalt in Ras al Khaimah oder Sharjah kombinieren. „Die Region ist so vielseitig – da wäre es schade, seine Tage nur an einem Ort zu verbringen“, meint Taylor.
Auch Kombinationen aus Aufenthalten in Dubai oder Doha und fernöstlichen Zielen wie den Malediven oder Thailand kann sich die JT-Chefin vorstellen. Das sei derzeit noch ein technisches Problem wegen der Flugbuchung. Doch in einigen Monaten werde man auch Angebote mit Stopover und Weiterflug in den Preisvergleichssystemen darstellen können. Alle Kombireisen innerhalb der Emirate, die Taylor anbietet, umfassen den Linienflug aus Deutschland, sechs Übernachtungen mit Frühstück und die Transfers zwischen den Hotels sowie vom zum Flughafen Dubai.
Eine kräftige Erweiterung erfährt das Golfstaaten-Angebot auch bei Schauinsland Reisen. Der Duisburger Veranstalter geht dabei sogar massiv in Risiko. Unternehmenschef Gerald Kassner legt mit Hamburg International einen Vollcharter auf und fliegt damit nonstop nach Ras Al Khaimah. Der Flug findet samstags statt und startet in Düsseldorf. Die Bahnanreise aus Deutschland zum Abflughafen ist im Preis enthalten.
Acht Hotels mit drei bis fünf Sternen stehen bei Schauinsland in dem Emirat zur Auswahl. Baustein-Kombis mit fünf Nächten Aufenthalt in Ras al Khaimah und zwei Übernachtungen in Dubai inklusive der Zwischentransfers sind ebenfalls als Komplettpaket buchbar.
Ohnehin setzt Kassner große Erwartungen in die Golfregion. In keiner anderen Region hat er das Angebot so stark ausgebaut wie hier. Verstärkt wird das Programm vor allem durch zusätzliche Stadthotels in Dubai und in der Region Jebel Ali. Auch das neue Haus der TUI-Marke Iberotel hat Schauinsland im Programm; ebenso wie JT Touristik.
Stark im Kreuzfahrtmarkt. Mit dem im Februar eröffneten Kreuzfahrtterminal zieht Dubai zusätzliche Aufmerksamkeit auf sich. Hier können bis zu vier Schiffe gleichzeitig abgefertigt werden. Währen Costa und Aida Cruises Dubai schon seit 2006 als Basishafen nutzten, hat sich Royal Caribbean International (RCI) erst in diesem Jahr dazu entschlossen. Von Januar 2011 an startet die Brilliance of the Seas erneut von Dubai aus. Und im darauf folgenden Winter soll die Brilliance bereits zwei Monate früher in Dubai anlegen: Ab November 2011 geht es in zwölf Tagen auch nach Muscat im Oman sowie nach Cochin, Goa und Mubai in Indien.
Auf ein anderes Schiff wird Dubai noch ein wenig warten müssen. Die Sea Cloud Hussar sollte in dem Emirat eigentlich ihr Winterquartier beziehen. Ob der Segler nach der Pleite der spanischen Werft und einem Baustopp wenigstens im Winter 2011 am Golf in See stechen kann, ist offen.
SeereisenMagazin 01.07.10 - Auf Sindbads Spuren durch den Fjord Khor Ash Sham
Südlich der Straße von Hormuz, zwischen Iran und der Arabischen Halbinsel, zwischen dem Arabischen und dem Golf von Oman, liegt eine verborgene Schatzkammer aus kahlen Felsen, Licht und Meer: der Fjord Khor Ash Sham.
Die weichen Teppiche und Kissen, mit denen die meer- und windgeprüften Planken der Dhow bedeckt sind, verleihen dem rustikalen Segelschiff einen Hauch von Luxus und Bequemlichkeit. Auch der warme, würzige Duft der Speisen, der aus der kleinen Kajüte strömt, weckt die Lust, die Gastfreundschaft der arabischen Seeleute zu genießen. Nach reichlich dreistündiger Autofahrt von Dubai und einer halben Stunde Wartezeit für die Einreiseformalitäten an der Grenze zum Sultanat tut die sanfte Brise gut, die den Kreuzfahrern im Hafen von Khasab um die Nase weht. Khasab ist die Hauptstadt von Musandam, dem kleinsten Gouvernement des Oman. Am nordöstlichsten Zipfel der Arabischen Halbinsel gelegen, trennt die Enklave ein Stück der Vereinigten Arabischen Emirate vom Mutterland.
Rasch sind alle Sonnenplätze belegt. Das ändert sich bald, denn auf der Haut, in Mund und Rachen ist die trockene Hitze zu spüren, die zwischen den wuchtigen Leibern der Berge wie in einem Kessel brodelt. Zum Glück ist die Dhow überdacht und spendet, wer es will, genug kühlenden Schatten. Schon ist auch Hassan, Co-Skipper und Mundschenk in einem, mit dem Wasser-Tablett unterwegs. Die steinige Küste und die weichen Wellen haben die Stimmen und Geräusche des Hafens bald gänzlich verschluckt. Der knatternde Motor der Dhow tut sein Übriges. Doch auch den nimmt schon keiner mehr wahr, denn nun beginnt ein majestätisches Naturschauspiel, das alle Sinne in Anspruch nimmt.
Die ersten steinernen Riesen wachsen aus dem fast spiegelglatten Wasser hervor und bauen sich in dramatischer Schönheit auf. Zwei von ihnen bilden die Flügel eines gewaltigen Tores. Je näher ihnen das Schiffchen kommt, umso weiter scheinen sie sich zu öffnen und den Weg in ein verborgenes Paradies freizugeben. Das gleißende Licht macht den Auftritt perfekt. Ein optischer Trommelwirbel für ein Kunstwerk aus Stein, Himmel, Sonne und Wasser. Der Fjord Khor Ash Sham ist atemberaubend.
Steil fallen die schroffen Felswände ins tiefe Meeresblau. Wie aus Feuer gemacht, lodern sie in kräftigem Gelb und Rot. „Ruus al Jebal – die Häupter der Berge – nennen wir sie”, erzählt Hassan beim Servieren. „Das Hajargebirge versinkt hier im Wasser, nur seine Köpfe schauen heraus – jeder mit einem eigenen Antlitz. Noch etwas zu trinken?” Mechanisch nimmt man die herrlich kalte, nasse Wasserflasche in die Hand. Ein Gedanke an die profane Annehmlichkeit wird in diesem Moment nicht verschwendet.
Sindbad, der Seefahrer, hatte auch keine Zeit für Kinkerlitzchen, als er hier gegen Piraten und Seeungeheuer kämpfen musste. Oder Thor Heyerdahl, als er 1977 mit seinem Schilfboot Tigris vom Nordwind fast gegen die zerklüfteten Fjordküsten geschleudert wurde, als er die Straße von Hormuz passierte. Mit waghalsigen Expeditionen wie dieser bewies der norwegische Forscher und Abenteurer, dass die großen Hochkulturen des Altertums mobil genug waren, um miteinander kommunizieren zu können – über Kontinente hinweg.
Für sein Tigris-Projekt hatte sich der experimentelle Archäologe ein Schiff aus Berdi-Schilfrohr bauen lassen – genau wie die Sumerer im damaligen Zweistromland zwischen Euphrat und Tigris, dem heutigen Irak, wo er mit einer elfköpfigen Besatzung aufbrach, die Weltmeere ein weiteres Mal mit einem „Indianerboot” zu erobern.
Als Heyerdahl die meerumflossenen, kahlköpfigen Gipfel des Hajargebirges im Nebel erblickte, seien sie ihm zunächst wie eine „Fata Morgana auf See” erschienen. Später nannte sie der Weltenbummler aus Oslo begeistert das „Norwegen Arabiens”. Ihre fantasieanregende Wirkung hat die einzigartige Landschaft, mit der unzählige Mythen und Legenden wie auch wahre Abenteuergeschichten verbunden sind, bis heute nicht verloren.
Mohammed, der Kapitän, holt die Passagiere der Dhow in die Gegenwart zurück. „Wer will, kann hier schnorcheln oder schwimmen. Das Wasser ist klar und angenehm frisch. Sie können Korallen und viele Fische sehen.” Das lassen sich die gedanklichen Abenteurer nicht zweimal sagen. Nachdem die ersten Planscher den herrlichen Fischschwarm direkt vorm Boot vertrieben haben, kann Hassan die farbenprächtigen Tiere mit einigen Bananenstückchen zur Rückkehr überzeugen.
Kulisse für die willkommene Pause im Wasser ist die winzige Insel Jazirat al-Maqlab. Das Riff rundherum macht sie vor allem bei Tauchern beliebt. Viel bekannter als der arabische Name ist die Bezeichnung „Telegraph Island”, die das Inselchen wegen eines kurzen Intermezzos als britische Telegrafenstation erhielt. 1864 von den Briten errichtet, wurde es nur fünf Jahre zur Telekommunikation zwischen London und dem indischen Karachi (heute Pakistan) genutzt. Heute erinnern nur noch Ruinen an diese Zeit.
Und auch das unterseeische Fernmeldekabel, das einst hier landete, wurde längst erneuert und nach Khasab verlegt. Mit 20.000 Einwohnern ist die Hafenstadt der größte Ort auf der Halbinsel Musandam. Die zerklüfteten Küsten rings um die Fjorde sind nur spärlich besiedelt. In den kleinen Dörfern wie Nadifi, Qanaha oder Maqleb leben jeweils nicht mehr als zwischen 30 und 150 Menschen.
Alle ernährt der Fjord mit seinen Fischen. Die Kinder bringt man jeden Samstag mit dem Boot nach Khasab, wo sie die Schule besuchen und bis Mittwoch im Internat bleiben. Ebenfalls per Boot werden die Fjordbewohner von der omanischen Regierung wöchentlich mit Trinkwasser versorgt.
Vor dem nächsten Schwimm- und Schnorchelstopp an der Insel Seebi am östlichen Ende von Khor Ash Sham lassen sich endlich auch die Delfine blicken, von denen es im Fjord so viele geben soll. Offenbar haben sich hier alle versammelt, um die Dhow für eine Weile in ihre Mitte zu nehmen. Von Hassans Händeklatschen angefeuert, veranstalten die flinken und gelenkigen Meeressäuger eine wahre Sprungshow – auch wenn der große hölzerne Spielgefährte nur langweilig geradeaus schwimmt.
Allgemeine Auskünfte
Sultanate of Oman, Ministry of Tourism, c/o Interface International, Karl-Marx-Allee 91a, D-10243 Berlin, Telefon 0 30-42 08 80 12.
www.omantourism.de · info@omantourism.de
Reiseangebot
Der Berliner Spezialveranstalter JT Touristik bietet Packages mit 7 Übernachtungen im Luxushotel Mövenpick Jumeirah Beach, Dubai, mit Flug München-Dubai im Doppelzimmer Superior mit Frühstück ab 670 €. Telefon 01 80-5 05 55 59 · www.jt.de
Einreise
Sowohl in die Vereinigten Arabischen Emirate (Dubai) als auch in das Sultanat Oman reisen Deutsche mit einem gültigem Reisepass, der mindestens noch sechs Monate gültig ist. Das Visum für die VAE bis zu 30 Tagen ist kostenlos. Im Sultanat Oman kostet es etwa 13 Euro und ist vor Ort erhältlich.
Gesundheit
Das Gesundheitswesen in den VAE sowie im Oman entspricht modernsten Standards. Wegen der hohen Sonneneinstrahlung immer den Kopf bedecken und Sonnencremes mit hohem Lichtschutzfaktor benutzen. Impfungen sind nicht erforderlich.
Fotografieren
Bei Personen immer vorher um Erlaubnis fragen. Grundsätzlich keine Fotos von Flughäfen und Betenden in den Moscheen.
Kleidung
Leichte Sommerkleidung ist das ganze Jahr über ausreichend. Für kältere Tage im Winter genügt ein Pullover. Die Kleidung sollte den landesüblichen muslimische Gepflogenheiten entsprechen, also Schultern, Oberarme und Knie bedecken. Die korrekte Badebekleidung des Mannes am öffentlichen Strand sind Bermuda-Shorts, für Frauen einteilige Badeanzüge.
Sprache
Landessprache in beiden Ländern ist Arabisch, Englisch ist weit verbreitet.
Aktivitäten
Musandam Sea Adventure Tourismus bietet verschiedene Ausflüge und Touren.
1. Kreuzfahrten
auf dem Fjord Khor Ash Sham: mit traditionellen omanischen Holz-Dhows. Zum Programm gehören neben Bade-, Schnorchel- oder Angelstopps Delfin-Beobachtungen sowie Besuche von Telegraph Island, Seebi Island, Kumzar, Khor Naajid, Khor Habalayn und kleinen Beduinendörfchen.
Die zwei großen arabischen Segelschiffe sind 80 Fuß lang und bieten bis zu 30 Personen Platz. Außerdem gibt es drei mittlere, 60 Fuß lange, für bis zu 20 Personen sowie ein kleines von 35 Fuß Länge mit Platz für bis zu zehn Personen. Alle Schiffe verfügen über Toiletten und Duschen, sind mit Teppichen und Kissen ausgelegt und zum Schutz gegen die Sonne überdacht, bieten aber dennoch genug Gelegenheit zum Bräunen. Auf Wunsch wird sanfte Musik gespielt. Ausrüstung zum Angeln und Schnorcheln sowie Handtücher werden kostenlos zur Verfügung gestellt.
Motorboote bietet der Veranstalter in den Größen zu 35 Fuß (für 15 Personen) sowie zu 23 Fuß (für sieben Personen) an. Für Landfahrten stehen Busse, Pkw sowie Allradfahrzeuge (alle mit Klimaanlage) zur Verfügung.
2. Tauchen
Fast in der gesamten Region von Musandam und besonders nahe der Straße von Hormuz sind hervorragende Tauchreviere mit klarem Wasser und reichem Fisch-Bestand zu finden. Zu sehen sind Ozean-Tigerfische, Stachelmakrelen und andere Königsfische, Delfine, Weiß- und Schwarzspitzen-Riffhaie, Graue und Zitronenhaie.
3. Übernachtung in Zelten
Camping an weißen, leeren Stränden am Fjord mit abendlicher Party am Feuer, omanischer Musik, Folklore und Fisch-Barbecue (für Gruppen ab mindestens zehn Personen).
4. Mountain Safari oder Trekking
Geführte Wandertour auf den 2087 Meter hohen „Jebel Harim”, den höchsten Berg auf Musandam, oder als Jeep-Safari mit dem Allrad-Geländewagen.
FVW 25.06.10 - JT startet Kombireisen in Emiraten
JT Touristik kombiniert Dubai jetzt mit den Nachbar-Emiraten. Urlauber können beim Berliner Reiseveranstalter einen Dubai-Aufenthalt mit einem Anschlussurlaub an den Stränden von Ras-al-Khaimah oder Sharjah kombinieren. Im Programm hat JT unter anderen in Ras al-Khaimah die Hamra Hotels und in Sharjah das Coral Beach Resort. Die Reisen enthalten den Linienflug und sechs Übernachtungen mit Frühstück.
Traveltalk.de 23.06.10 - JT startet mit Kombireisen
Der Berliner Veranstalter JT Touristik kombiniert Dubai jetzt auch mit den Nachbar-Emiraten. Im Angebot: Strandurlaub in Ras al-Khaima und Sharjah. Im Programm hat JT unter anderen in Ras al-Khaima die Hamra Hotels und in Sharjah das Coral Beach Resort. Alle Kombireisen enthalten den Linienflug ab/bis allen großen Flughäfen in Deutschland sowie sechs Übernachtungen mit Frühstück. Transfers zwischen den Hotels sowie vom und zum Flughafen Dubai sind ebenfalls im Preis enthalten. www.jt.de
fvw.de 23.06.10 - JT nimmt Kombireisen ins Programm
JT Touristik kombiniert Dubai jetzt auch mit den Nachbar-Emiraten. Im Angebot: Strandurlaub in Ras al-Khaima und Sharjah.
Urlauber können beim Berliner Veranstalter einen Dubai-Aufenthalt mit einem Anschluss-Urlaub an den Stränden von Ras al-Khaimah oder Sharjah kombinieren. "Die Region ist so vielseitig – da wäre es schade, seinen Aufenthalt nur an einem Ort zu verbringen. Deswegen bieten wir unseren Kunden die Kombination aus Stadt und Strand", sagt Geschäftsführerin Jasmin Taylor. Im Programm hat sie unter anderen in Ras al-Khaima die Hamra Hotels und in Sharjah das Coral Beach Resort.
Alle Kombireisen enthalten den Linienflug ab/bis allen großen Flughäfen in Deutschland sowie sechs Übernachtungen mit Frühstück. Transfers zwischen den Hotels sowie vom und zum Flughafen Dubai sind ebenfalls im Preis enthalten.
amadeus Magazin 3/2010 - Angebotsgestaltung im Reisebüro
"Wer innovativ und fair ist, wird Erfolg haben." Jasmin Taylor, Geschäftsführerin JT Touristik
„Der Erfolg der letzten Jahre zeigt, dass der Markt unsere Produkte hervorragend annimmt. 2009 haben wir unsere Umsatzzahlen verdoppelt und 70.00 Reisende in den Urlaub geschickt. Der wesentliche Unterschied zwischen X-Veranstaltern und den klassischen Reiseveranstaltern ist die Art der Reiseproduktion. Diese basiert auf dem Einsatz modernster Technologie und führt zu einer schnellen Produktion, tagesaktuellen Angeboten, flexibler Reisedauer und bestem Preis-Leistungs-Verhältnis. Schnelligkeit, Flexibilität und Innovationen sichern den virtuellen Veranstaltern den Erfolg und das Wachstum heute und in der Zukunft. Wer diese Kriterien erfüllen und dabei auch teilen kann, wir auch bei wachsender Konkurrenz erfolgreich sein.
Wir entwickeln laufend unsere Technik weiter und setzen auf innovative Lösungen. JT Touristik verfügt über umfangreiche Online-Reisekataloge mit selbstrecherchierten, ausführlichen Hotelbeschreibungen und aussagekräftigen Hotelfotos. Reisebüros schätzen unser Provisionsmodell, denn wir verprovisionieren unser gesamtes Produktportfolio voll – ohne Einschränkungen nach paketierter Fluggesellschaft.“
Dex Magazin 28.05.10 - Up to the Sky
Der Burj Khalifa ist zur Zeit die Attraktion in Dubai. Doch neben diesem architektonischen Wunderwerk lockt das Emirat am Persischen Golf mit einer Vielzahl weiterer Anziehungspunkte.
Es ist wieder einer dieser typischen Dubaimorgende – die Sonne scheint, der Himmel ist wolkenlos blau und das Thermometer zeigt um 9 Uhr schon 25° Celsius. Genau richtig, um das höchste Gebäude der Welt, den Burj Khalifa, in Angriff zu nehmen. Schon von Weitem spiegelt sich die Sonne in seiner silbernen Fassade. 828m modernste Architektur ragen aus dem Wüstenboden. Am Fuß des Wolkenkratzers angekommen, bleiben alle Besucher ehrfurchtsvoll stehen und starren in den Himmel. Irgendwo da oben befindet sich ihr Ziel – die 452 m hoch gelegene Aussichtsplattform. Der ultramoderne Aufzug rast pro Sekunde an fünf Stockwerken vorbei und passiert dabei das sündhaft teure Armani-Hotel und die nicht minder kostspieligen Appartements und Büroräume. Im 124. Stockwerk wird man mit einem weiten Blick auf Dubai, die Wüste und die Küstenregion mit dem Projekt „The World“ belohnt.
Shopping in Dubai
Wer nach Dubai fliegt und ohne „glühende“ Kreditkarte wieder heimkehrt, ist nicht wirklich dort gewesen. Zwar liefern sich die Geschäfte und Händler in den Shopping Malls und Basaren besonders während des jährlichen „DubaiShoppingFestivals“ regelrechte Rabattschlachten, aber auch während des restlichen Jahres bewegen sich die Preise deutlich unter denen in Deutschland. In den rund 15 Shopping Malls befinden sich alle namhaften Marken. Von Designern wie Gucci und Prada über Bang & Olufsen bis hin zu Modeketen wie Gab und Zara reicht das Angebot. Zu den Highlights gehört die „Dubai Mall“ am Fuße des Burj Khalifa mit rund 1.200 Geschäften und einem über 3 Etagen hohen Aquarium. Aber auch die MOTE (Mall of the Emirates) ist einen Besuch wert. Hier befinden sich nicht nur 400 Geschäfte, sondern auch „Ski Dubai“, eine Indoor-Skianlage, die sich großer Beliebtheit erfreut.
Das typisch arabische Einkaufserlebnis stellt sich allerdings erst mit Betreten der alten Basare ein. Im Stadtteil Deira befinden sich der Gold- und Gewürzsouk. In seinen verwinkelten Gassen weht noch ein Hauch von 1001 Nacht und es duftet nach Zimt, Muskat und Koriander.
Ausflugsziele
Für Erholungssuchende ist der Stadtteil Jumeirah das ideale Terrain. Hier befinden sich die meisten öffentlichen Strände Dubais. Einer der schönsten Badeplätze ist der Jumeirah Beach Park. Wer actiongeladenen Wasserspaß liebt, für den ist der Erlebnispark „Aquaventure“ ein Muss. Auf großen Schwimmreifen geht es durch einen Fluss mit Stromschnellen und Wellenbecken. Nervenkitzel pu bietet die fast 30m lange, fast senkrechte Wasserrutsche „Leap of Faith“.
Wer es lieber trocken mag, für den bieten sich Tagesausflüge in die nahen Nachbaremirate Sharjah und Abu Dhabi an.
Ein ebenfalls lohnendes Ziel ist die Halbinsel Musandam, die zum Oman gehört. Die Busfahrt dorthin zieht sich etwas und beim Grenzübertritt von den Emiraten in Oman ist auch Geduld gefragt. Dafür entschädigt eine Schiffstour in den Khor Sham. Dieser 16 Kilometer lange Fjord mit kristallklarem Wasser trägt auch den Beinamen „Norwegen Arabiens“. Mit einem traditionellen Fischerboot, dem Dhau, geht die Fahrt vorbei an abgelegenen Fischerdörfern zu den beliebten Schwimm- und Schnorchelplätzen „Telegraph Island“ und „Seebi Island“. Mit etwas Glück begleiten Delfine das Boot auf seinem Weg durch den Fjord.
Bei Touristen sind auch die Wüstensafaris mit Allrad-Jeeps sehr beliebt. Im Konvoi geht es auf und ab durch die Dünen der Hatta- Wüste.
Anreise
Lufthansa fliegt täglich von Düsseldorf über Frankfurt oder München nach Dubai.
Hotels
The Westin Dubai Mina Seyahi Beach Resort & Spa
Modernes 5-Sterne-Hotel direkt am Wasser
www.westin.com/dubaiminaseyahi
Desert Palm
Luxuriöses 5-Sterne-Design-Hotel vor den Toren Dubais
www.desertpalm.ae
Ausflüge
Wüstensafari – www.travcotravel.com
Oman-Bootstour – www.msaoman.com
Pauschalangebote
Der Internet-Reiseanbieter JT Touristik ist einer der führenden Dubai-Reiseanbieter und hat auf seiner Webseite zahlreiche Pauschalreisen im Angebot.
www.jt.de
Preisbeispiel
„The Westin Dubai Mina Seyahi Beach Resort & Spa“
4 Tage Ü/F im Deluxe-DZ, inkl. Flug mit KLM von Düsseldorf über Amsterdam, ab 645 Euro p.P., buchbar unter www.jt.de
Berliner Zeitung 22./23./24.05.10 - Schnäppchen im Souk
Dubai feiert vom 17. Juni bis 7. August wieder das alljährliche „Summer Surprises“- Festival. Das Einkaufsparadies in den Vereinigten Arabischen Emiraten gewährt während dieser Zeit in den Shopping-Centern und Souks Preisnachlässe von 20 bis 70 Prozent. Der virtuelle Dubai-Spezialist JT Touristik bietet zum Start des Sommerfestivals günstige Pauschalen an, etwa sieben Nächte mit Flug ab 503 Euro pro Person.
www.jt.de
Frankfurter Rundschau 22./23.05.10 - Sommer-Festival
Vom 17. Juni bis zum 7. August feiert Dubai wieder das alljährliche „Summer Surprises“- Festival. Das Einkaufsparadies in den Vereinigten Arabischen Emiraten gewährt während dieser Zeit in den Shopping-Centern und Souks Preisnachlässe von 20 bis 70 Prozent. Außerdem gibt es für Einheimische und Touristen ein Programm mit Modenschauen, Live-Musik und Unterhaltungsshows. Der virtuelle Dubai-Spezialist JT Touristik bietet zum Start des Sommerfestivals günstige Reisepakete an: So kosten etwa sieben Übernachtungen im Doppelzimmer mit Flug und Transfers ab 503 Euro pro Person.
www.jt.de
Touristik Aktuell 10.05.10 - Nachrichten: JT Touristik
Der Spezialist für Dynamic Packaging hat bereits 23 Hotels für den Winter in Ägypten buchbar gemacht. Insgesamt ist für den Zielflughafen Hurghada ein Portfolio von mehr als 100 Hotels geplant, in Sharm el Sheik werden es rund 50 Häuser sein.
Travel One 23.04.10 - Updates
JT Touristik ist nun über das Reservierungssystem Jack Plus buchbar. Außerdem hat der Veranstalter auch Zugriff auf den Sabre-Content im Flug-, Hotel- und Mietwagensegment.
tv.berlin 19.04.2010 - Frühcafé-Talk über das Reiseziel Dubai
Bis 1930 wurde am Persischen Golf noch Perlenfischerei betrieben. Heute gehört das Emirat Dubai auf der Arabischen Halbinsel und die Metropole zu den beliebtesten Reisezielen der Welt.
Wie aus einem Wüstenstaat eine Touristenattraktion wurde und was Sie bei einem Besuch in Dubai nicht verpassen dürfen, das verriet Jasmin Taylor von JT Touristik GmbH aus Berlin im Frühcafé-Talk.
Touristik Aktuell 19.04.10 - JT Touristik über Jack Plus
Berlin (ta). Der Berliner Reiseveranstalter JT Touristik ist nun auch über Jack Plus buchbar. Mit dem CRS-System aus dem Hause Bewotec arbeiten in Deutschland rund 3.500 Reisebüros. Agenturen können die Software für die Buchung, Verwaltung sowie zur maßgeschneiderten Ansprache ihrer Kunden nutzen.
Zudem hat JT Touristik ein langfristiges Abkommen mit Sabre unterzeichnet. Der Veranstalter nutzt bereits den Vertrieb über Merlin, jetzt kann er auch auf den Flug-, Hotel- und Mietwagen-Content des Technikunternehmens im Global Distribution System (GDS) zugreifen.
Der virtuelle Veranstalter JT Touristik ist nach eigenen Angaben deutscher Marktführer beim Internet-Vertrieb von Reisen in die Vereinigten Arabischen Emirate. Das weltweite Angebot umfasst Last-Minute- und Pauschalreisen sowie Hotels für rund 90 Destinationen.
Infos unter www.jt.de
fvw 16.04.10 - ...Notizen: JT Touristik ist auch über Jack Plus buchbar
JT Touristik ist jetzt auch über Jack Plus buchbar. Der virtuelle Veranstalter dürfte damit auch seine Präsenz im Thomas-Cook-Vertrieb weiter ausbauen.
Tip-online.at 14.04.10 - JT Touristik buchbar über Jack Plus
Ab sofort ist die Angebotspalette von JT Touristik über das Reservierungssystem Jack Plus für Reiseagenturen buchbar.
Dies betrifft alle Lastminute- und Pauschalreisen sowie Hotel-Specials für rund 90 Destinationen weltweit. Das CRS-System aus dem Hause Bewotec wird in Deutschland von rund 3.500 Kunden genutzt. Zu den Vorteilen von Jack Plus zählen integrierte Lösungen für den Front-, Mid- und Back-Office-Bereich. Agenturen können die Software für Buchung, Verwaltung sowie zur maßgeschneiderten Ansprache ihrer Kunden nutzen.
Jasmin Taylor, Geschäftsführerin des Berliner Reiseveranstalters, meint zur erweiterten Buchungsmöglichkeit: „Der stationäre Vertrieb hat für JT Touristik oberste Priorität. Wir bauen den Zugang zu unseren Angeboten für die Agenturen kontinuierlich aus. Die Anbindung an Jack Plus ist dabei für uns ein weiterer Meilenstein.“
Geschäftsführer von Bewotec, Herr Bernhard Koller, kommentiert: „Mit Jack Plus bieten wir unseren Kunden eine umfassende Auswahl. Umso mehr freuen wir uns, unser Sortiment ab sofort um das Angebot von JT Touristik zu erweitern. Unsere Kunden werden insbesondere von der großen Auswahl an Reisen in die Vereinigten Arabischen Emirate profitieren. “
TravelTalk.de 14.04.10 - JT Touristik: Jetzt auch über Jack Plus
Reisebüros können die Produkte von JT Touristik ab sofort auch über das Reservierungssystem Jack Plus buchen. Der Berliner Veranstalter bietet Lastminute- und Pauschalreisen sowie Hotel-Specials in rund 90 Destinationen weltweit. Jack Plus, das CRS-System aus dem Hause Bewotec, wird in Deutschland von rund 3500 Kunden genutzt.
Travel One - Morning News 14.04.10 - Branche: JT Touristik über Jack Plus buchbar
Der virtuelle Veranstalter JT Touristik erweitert die Buchungsmöglichkeiten für Reisebüros. Zum einen können die Last-Minute- und Pauschalreisen sowie die Hotel-Specials des Berliner Unternehmens künftig über das Reservierungssystem Jack Plus von Bewotec gebucht werden. Zum anderen weitet Geschäftsführerin Jasmin Taylor die Zusammenarbeit mit Sabre aus. Künftig kann der Veranstalter auf den Flug-, Hotel- und Mietwagen-Content von Sabre zugreifen und in die eigenen Produkte integrieren. Die Angebote von JT Touristik sind seit Ende März in Merlin Shop verfügbar.
fvw.de 13.04.10 - JT Touristik: Jetzt auch über Jack Plus
Reisebüros können die Produkte des Berliner Veranstalters JT Touristik ab sofort auch über das Reservierungssystem Jack Plus buchen.
"Der stationäre Vertrieb hat für JT Touristik oberste Priorität. Wir bauen den Zugang zu unseren Angeboten für die Agenturen kontinuierlich aus. Die Anbindung an Jack Plus ist dabei für uns ein weiterer Meilenstein", sagt Jasmin Taylor, Geschäftsführerin von JT Touristik.
Der Reiseveranstalter bietet Lastminute- und Pauschalreisen sowie Hotel-Specials in rund 90 Destinationen weltweit. Das CRS-System aus dem Hause Bewotec wird in Deutschland von rund 3500 Kunden genutzt.
touristik aktuell 13.04.10 - JT Touristik über Jack Plus buchbar
Der Berliner Reiseveranstalter JT Touristik ist nun auch über Jack Plus buchbar. Mit dem CRS-System aus dem Hause Bewotec arbeiten in Deutschland rund 3.500 Reisebüros. Agenturen können die Software für Buchung, Verwaltung sowie zur maßgeschneiderten Ansprache ihrer Kunden nutzen.
Der virtuelle Reiseveranstalter JT Touristik ist nach eigenen Angaben deutscher Marktführer beim Internet-Vertrieb von Reisen in die Vereinigten Arabischen Emirate, vor allem nach Dubai. Das weltweite Angebot der Berliner umfasst Last-Minute- und Pauschalreisen sowie Hotel-Specials für rund 90 Destinationen. Infos unter www.jt.de.
Touristik Aktuell 12.04.10 - Nachrichten JT Touristik
Der virtuelle Reiseveranstalter mit dem Buchungscode JT ist mit seinen Pauschalangeboten für mehr als 90 Destinationen nun auch in Merlin Shop integriert.
Fvw.de 30.03.10 - Sabre: JT jetzt über Merlin Shop buchen
JT Touristik setzt verstärkt auf den Reisebüro-Vertrieb. Deshalb hat die Geschäftsführerin Jasmin Taylor den virtuellen Veranstalter an Merlin Shop anschließen lassen.
Für über 90 Destinationen speist JT Touristik (Buchungscode: JT) Pauschalreise-Angebote in das System ein. Der Buchungskanal ist ab sofort offen. "Die Einbeziehung von JT Touristik in den Merlin Shop stärkt unsere Vertriebsaktivitäten im B2B-Bereich und unterstreicht zugleich unsere Bemühungen, den Reisebüros unsere attraktiven Angebote noch leichter zugänglich zu machen", betont Jasmin Taylor.
Merlin Shop gehört zum MySabre+Merlin Buchungssystem und stellt neben Bildern und Beschreibungen auch Informationen zum Reiseziel und Broschüren bereit. Taylor kündigt an, dass in Kürze auch reine Hotelangebote buchbar sein werden.
Touristik Aktuell 30.03.10 - JT Touristik in Merlin Shop
Der virtuelle Reiseveranstalter JT Touristik ist ab sofort auch in Merlin Shop vertreten. Buchbar sind vorerst Pauschalangebote für über 90 Destinationen, in Kürze sollen auch reine Hotelangebote eingestellt werden. „Mit der Präsenz in Merlin Shop haben wir es geschafft, den Reisebüros die Angebote von JT Touristik noch leichter zugänglich zu machen“, betont Unternehmenschefin Jasmin Taylor. Merlin Shop gehört zum Buchungssystem My Sabre/Merlin und bietet nicht nur eine Buchungsfunktion, sondern auch Bilder, Beschreibungen und Informationen zu den Reisezielen.
JT Touristik (Buchungscode JT) ist Spezialist für die Vereinigten Arabischen Emirate, vor allem nach Dubai. Zu den Top-Zielen gehören auch Italien, Ägypten, Türkei und Spanien.
Mitteldeutsche Zeitung 26.03.10 - Wasserspaß und Wellness in der Wüste
In Dubai, einer Stadt der Superlative, geht Besonderes schnell in der Masse verloren. Das Hotel Atlantis, The Palm hat es geschafft, der Konkurrenz mit seiner monumentalen Architektur die Stirn zu bieten. Sein Innenleben setzt sogar noch einiges drauf. Ausprobieren lohnt sich.
Zwischen den aufregenden Rutschpartien erholt man sich in Aquaventure bei einer Schwimmreifenfahrt auf den Rapids (oben). „Ambassador Lagoon“ will die Gäste von Atlantis, The Palm in die sagenumwobene Welt der versunkenen Stadt entführen. Von einigen Suiten des Hotels kann man sogar hineinschauen in das gewaltige Aquarium, das neben Tausenden Fischen auch von Walhaien bewohnt wird. Fotos: Carsten Heinke
Die beiden Royal Towers des Hotels Atlantis, The Palm sind nicht nur das Erkennungsmerkmal der Insel „Palm Jumeirah“ genau an ihrem Scheitelpunkt. Seit ihrer Eröffnung 2008 gehören sie auch zu den Wahrzeichen von Dubai. Das fantasievolle Bauwerk ist unterteilt in den West Tower mit 19 Etagen und 663 Zimmern sowie dem East Tower mit 22 Etagen und 867 Zimmern. Auf 84 Meter Höhe sind die beiden Türme durch die 924 Quadratmeter große Bridge Suite verbunden. Zur Ausstattung gehört ein vergoldeter Esstisch für 16 Personen. Andere spektakuläre Suiten bieten Blicke in das riesige Meeresaquarium und erstrecken sich über drei Etagen. Alle Zimmer und Suiten verfügen über eigene Balkone oder Terrassen mit weitem Blick über den Arabischen Golf oder auf „Palm Jumeirah“ und die Skyline der Wüstenmetropole.
Mit Haien schwimmen
In sich beherbergt die 46 Hektar große Anlage auf der Palmeninsel vor Dubais Küste eine weitere Attraktion, die den Namen Superlativ verdient: Aquaventure,
der größte Wassererlebnispark des Nahen Ostens. Auf großen Schwimmreifen geht es durch ein verschlungenes Flusssystem, die Rapids. Die rasante Fahrt führt durch Stromschnellen, Wildwasserabschnitte und Wellenbecken. Moderne Technologie sorgt hinter den Kulissen für bis zu zwei Meter hohe Wellen. Ausgeklügelte Transportsysteme bringen die Gäste bequem wieder zurück zu den Spitzen der Rutschtürme. Dieser Spaß lässt sich beliebig oft wiederholen. Im Zentrum von Aquaventure und weithin sichtbar erhebt sich der 30 Meter hohe Ziggurat. Diese im mesopotamischen Stil erbaute Pyramide ist Ausgangspunkt für sieben aufregende Erlebnisrutschen, darunter fünf Master Blaster. Shark Attack heißt eine davon. Sie führt aus 13 Meter Höhe durch eine geschlossene Röhre in ein Haifischbecken, das Auge in Auge mit den Haien, aber in der Sicherheit einer durchsichtigen Röhre durchquert wird. Puren Nervenkitzel bietet auch der Leap of Faith, eine 27,5 Meter lange und fast senkrechte Wasserrutsche. Sie vermittelt das prickelnde Gefühl des fast freien Falls vor der Landung in der Shark Lagoon.
Nasser Spaß für alle
Nicht nur für Action-Freaks und Wasserprofis ist Aquaventure gedacht. Auch die ganz Kleinen haben ihr feuchtes Vergnügen. Der Wasserspielplatz Splashers hat zehn Rutschen, Wasserkanonen und -düsen und zwei riesige Behälter, die sich um die eigene Achse drehen und in unregelmäßigen Abständen 1 200 Liter Wasser über die Badegäste ergießen. Kinder können sich an Klettergerüsten austoben oder zehn verschiedene Wasserrutschen erkunden, die über fünf Seilbrücken miteinander verbunden sind. Wasserdüsen und -kanonen eignen sich hervorragend, um Familie und Freunde von oben bis unten nass zu spritzen. Zum Aquaventure-Bereich gehören zudem zwei Pools, die exklusiv den Gästen des Resorts vorbehalten bleiben. Der Royal Pool bietet ein anspruchsvolles und ruhiges Ambiente, der Zero Entry Pool ist ein Ort quirliger Aktivität und damit ideal für Familien mit Kids. Nicht zu vergessen natürlich der herrliche weiße Sandstrand, der sich über 1,4 Kilometer erstreckt und zum Sonnenbaden einlädt. Der Strand ist auch Tagesbesuchern zugänglich.
Klinik für Delfine
Die Dolphin Bay von Atlantis ist ein modernes Delfin-Begegnungszentrum. Unter Anleitung geschulter Trainer kommen Gäste und Delfine einander näher und werden zu Lernpartnern. Die Anlage besteht aus einer 4,5 Hektar großen Lagune mit drei großen „Begegnungsbecken“ von drei Metern Tiefe, sieben „Wohnpools“ für die geselligen Schwimmer sowie einem eigenen Strandabschnitt. Hinter den Kulissen gibt es separate Becken zur medizinischen Versorgung, Quarantänebereiche und eine moderne Klinik für Meeressäuger. Beim Bau der Royal Towers – so will es die Resort-Legende – wurde das mythische versunkene Inselreich „Atlantis“ entdeckt und ausgegraben. Zum Vorschein kamen die „Lost Chambers“, zehn geheimnisvolle Räume, die durch labyrinthische Gänge miteinander verbunden sind. In diesen Lost Chambers spielte sich das Leben der Bewohner von Atlantis ab. Sie spiegeln den zeremoniellen Ablauf bei Hofe wider und geben Einblicke in den hohen Entwicklungsstand der Zivilisation der sagenumwobenen Stadt. Bestandteil der Lost Chambers sind 20 Aquarien für Süß- und Salzwasserfische sowie andere Meeresbewohner, die man beim Gang durch die versunkenen Räume entdeckt. Die größte dieser Unterwasser-Welten ist die Ambassador Lagoon, mit elf Millionen Litern Wasser und zehn Metern Tiefe. Die Glasscheiben sind 70 Zentimeter dick. Von Wasserpflanzen überwucherte Gassen und prachtvolle Gebäudereste künden von der einstigen Pracht des mächtigen Atlantis. Nun werden die Ruinen von Walhaien, Teufelsrochen, Zackenbarschen, Sonnenfischen und vielen anderen Fischarten aus dem Persischen Golf bevölkert. Insgesamt 65 000 Fische und andere Meeresbewohner wurden in den Lost Chambers und der Ambassador Lagoon angesiedelt. 165 Experten für Meeresbiologie kümmern sich Tag und Nacht um das sensible Ökosystem, das die Realität mit dem Mythos verbindet. Den Besuchern offenbart es eine einzigartige Unterwasserillusion und zugleich ein großartiges Bildungserlebnis. Alexander Beyler
Tipps und Infos
Anreise: Zum Beispiel mit Lufthansa ab München im April für 573 EUR hin und zurück, Flugdauer knapp sechs Stunden. Pauschalreisen: JT Touristik bietet im Mai Packages mit sechs Übernachtungen im Doppelzimmer mit Frühstück, Flug von und nach München sowie Transfer für 884 EUR. Telefon-Hotline 0180/ 5055559 (14Cent/min) Mo-Fr von 9 bis 20 Uhr, Sa/ So/Feiertag von 12 bis 20 Uhr. Mehr Infos unter www.jt.de im Internet. Aquaventure: Für Hotelgäste ist der Eintritt im Zimmerpreis inbegriffen. Tagesbesucher mit einer Körpergröße ab 1,10 Meter zahlen 200 AED (ca. 39 EUR). Bei einer Körpergröße unter 1,10 Meter kostet der Eintritt 165 AED (ca. 32 EUR). The Lost Chambers und Ambassador Lagoon: Für Hotelgäste im Zimmerpreis inbegriffen. Erwachsene Tagesbesucher zahlen 100 AED (ca. 20 Euro), Kinder 70 AED (ca. 14 EUR). Dolphin Bay: Für Atlantis-Gäste 625 AED (ca.124 EUR), für Tagesbesucher 845 AED (ca. 176 EUR). Info und Buchung: Atlantis ist bei allen großen Reiseveranstaltern im Programm. Mehr Infos sowie Buchungen über die Webseite www.atlantisthepalm.com
Reisen.t-online.de 21.03.10 - Dubai zum Schnäppchen-Preis
Sonnenbaden am schneeweißen Sandstrand, Golfen auf tadellos gepflegtem Green, Schnäppchenjagd in Edelmarken-Outlets, Logieren in glamourösen Hotels. Dubai, das kleine Emirat an der Nordküste der arabischen Halbinsel, verspricht ein entspanntes, luxuriöses Urlaubsvernügen. Das war bislang nur einer betuchten Reiseklientel vorbehalten. Doch durch die internationale Wirtschaftskrise und Finanzprobleme des Scheichtums purzeln die Preise im einstigen Luxus-Reiseziel.
Sterne-Hotels fast um die Hälfte günstiger
Dubai ist nun auch für Urlauber mit schmalerem Budget erschwinglich: "Wir beobachten Preissenkungen bei den Zimmerpreisen in Dubai von bis zu 40 Prozent, auch die Top-Hotels in der 5-Sterne-Kategorie gewähren Preisnachlässe", berichtet Jasmin Taylor, Geschäftsführerin des Online-Reiseanbieters "JT Touristik" in Berlin. Seit Ende letzten Jahres schickten Hotels und Resorts den Reiseveranstaltern in Deutschland regelmäßig Frühbucher-Angebote für das gesamte Jahr 2010 – "und zwar mit langen Buchungsperioden. Das bedeutet, es gibt echte Schnäppchen für Dubai", so Taylor. So biete beispielsweise das "Habtoor Grand Resort & Spa", ein 5-Sterne-Luxus-Hotels am Jumeirah Beach, für den Reisezeitraum März und April 40 Prozent und im Mai sogar 50 Prozent Preisnachlass auf eine Übernachtung mit Frühstück.
Sechs Mal übernachten, nur fünf Nächte zahlen
Wegen der globalen Krise werden einige internationale Touristen - etwa aus den USA, Kanada, Australien - nicht in die Emirate kommen. "Da müssen die Hotels vorsorgen, die niedrigeren Hotelauslastungen müssen durch Preissenkungen aufgefangen werden", folgert die Touristikexpertin für das Reiseland Dubai. Im Gegensatz zu früheren Jahren bestehe in Dubai nun ein "hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis". Jasmin Taylor beobachtet, "dass die Nachfrage nach Dubai-Reisen steigt und damit wiederum die Hotelauslastung." Viele Angebote seien bereits aufgebessert worden mit Zusätzen wie "Stay 6 Pay 5" - sechs Übernachtungen zum Preis von fünf - oder "Free Transfer", also gratis Transfer vom Flughafen bis zum Hotel und retour. Damit wollen die Hoteliers die bestehenden Offerten noch attraktiver machen. So gilt derzeit bei der Hotel-Kombination "Jal Fujairah Resort & Spa", 90 Kilometer von Dubai-Stadt direkt am Strand gelegen, sowie dem spektakulären Wasserhotel "Atlantis The Palm" folgendes Angebot: Gäste, die am einem Samstag, Sonntag oder Montag anreisen und mindestens vier Nächte in einem der beiden Hotels übernachten, erhalten kostenlose Transfers zum Flughafen.
Auch Flüge sind günstiger
Insgesamt sei die Anzahl der deutschen Touristen im Krisenjahr 2009 um 12 Prozent gestiegen. Reiseanbieter rechnen in diesem Jahr mit einer weiteren, deutlichen Steigerung. Die arabische Fluglinie Emirates setzt deshalb seit Januar bei Flügen ab Düsseldorf auf der Mittagsverbindung eine Boeing 777-300 statt eines Airbus A330-200 ein. Damit erweitert die arabische Airline die Sitzplatzkapazität um über 50 Prozent. Aufgrund des Preiskampfs unter den Airlines sind auch die Flüge ins sonnige Emirat erschwinglich geworden. Air France, KLM und Türkish Airlines bieten Flüge bereits unter 500 Euro an, Emirates um 500 Euro auch Non-Stop-Flüge. Ob das beliebte Eldorado für Flitterwochen und Shopping-Touren inklusive Bronze-Teint 2010 auch als Familienreiseziel entdeckt wird? "Pay 2 - Fly 3" wäre ein guter Start.
Märkische Allgemeine 21.03.10 - Wolkenkratzer auf dem Nadelkissen
DUBAI: Die Hauptstadt des Emirates bietet Gigantismus, Nervenkitzel und den größten Wassererlebnispark im Nahen Osten
„Dubai ist wie eine schöne Frau, die jeden Tag ein neues Kleid bekommt“, sagt Scheich Mohammed bin Raschid al Maktum, der Regent des Emirates, über die Metropole. Dubai wächst von Tag zu Tag, vor allem in die Höhe.
Man denke sich sieben Fußballfelder der Länge nach übereinander gestapelt. Wer einen Ausblick aus dieser Höhe – mit festem Boden unter den Füßen – riskieren will, ist in Dubai richtig. Der Burj Chalifa ist mit 828 Metern das höchste Gebäude der Welt. Jüngst ist der Turm wieder in die Schlagzeilen geraten, weil die Aussichtsplattformwegen eines technischen Defektes vorübergehend für Touristen gesperrt wurde. Die Aussicht aus höchster Höhe genießt nur derjenige, der sich im Innern des Turms in einem Hotel oder Büro einmietet. Die öffentliche Aussichtsplattform befindet sich in der 124. Etage auf einer Höhe von 455 Metern. Damit ist die Riesen- Loggia aber immer noch die höchste Aussichtsplattform der Welt.
In Windeseile jagen insgesamt 57 Lifte in die Höhe – fast geräuschlos. Im Fahrstuhl gibt es gedämpftes Licht, dezente Musik und beleuchtete Bilder. Keine Anzeige verrät, in welchem Stockwerk man sich gerade befindet.Wie rasant die Fahrt sein muss, erahnt man nur am Druck auf den Ohren – wie bei einem Landeanflug. Oben angekommen wird man mit einem gigantischen Blick belohnt – wie fast alles in Dubai gigantisch erscheint. Hinter Glas zwar, aber teilweise unter freiem Himmel genießt man den Panoramablick über Wolkenkratzer, Hotels, Meer und arabische Wüste. Autos erscheinen wie Spielzeuge, Wolkenkratzer wie Lulatsche auf einem Nadelkissen. „Ob man bis nach Deutschland gucken kann?“, witzelt einer aus der Reisegruppe. Natürlich nicht. Aber bei guter Sicht soll der Burj Chalifa aus 95 Kilometern Entfernung noch zu sehen sein.
Zu ebener Erde erkundet man die Stadt am besten durch eine organisierte Rundfahrt mit dem Bus oder einem der vielen Taxis, die wegen der niedrigen Benzinpreise recht günstig sind. Auch per Boot lässt sich die Silhouette von Dubai bestaunen. Jeden Tag entstehen neue Bauten. Sightseeing zwischen Wolkenkratzern macht müde. Erholung ist angesagt. Optimal für Familien ist ein Ausflug zur Palmeninsel „The Palm Jumeirah“ mit dem Hotel Atlantis und dem Aquaventure – dem größten Wassererlebnispark des Nahen Ostens.
Die Insel im Persischen Golf ist durch Sandaufschüttung künstlich angelegt – in Form einer Palme. Das versunkene Inselreich Atlantis ist Namensgeber und Motiv zugleich. Weitere Hotels auf den Palmenwedeln sind geplant. Die 46 Hektar große Anlage Atlantis mit dem Wasserpark bietet Erholung und Wissen zugleich. In den Aquarien und Pools leben mehr als 65 000 Fische und Meerestiere, Haie inklusive. Das „Dolphin Bay“ gilt als weltweit größtes Delfinzentrum, das für Haltung, Training und Aufzucht der Tümmler internationale Maßstäbe setzt. Besucher dürfen unter fachmännischer Anleitung mit den Delfinen auf Tuchfühlung gehen. Jenseits der Aquarien verspricht der Wasserpark nasses Vergnügen vom sanften Planschen bis zum Nervenkitzel. Auf Schwimmreifen geht es durch verschlungene Flüsse. Die rasante Fahrt führt durch Stromschnellen, Wildwasserabschnitte und Wellenbecken. Ein 30 Meter hoher Turm ist der Ausgangspunkt für sieben aufregende Erlebnisrutschen. „Shark Attack“ führt durch eine geschlossene Röhre in ein Haifischbecken – natürlich mit sicherer Trennung. Einen Adrenalinschub bietet auch eine 27 Meter lange, fast senkrechte Rutsche, die quasi den freien Fall simuliert. Wer es ruhiger mag, findet ausgedehnte Pools und Terrassen sowie einen gepflegten Strand zum Sonnenbanden und Abkühlen. Für die jüngsten Wasserratten gibt es einen Wasserspielplatz.
Auf der Fahrt zurück erzählt Reiseleiter Mohamad vom Alltag in Dubai. „Hier gibt es keine Arbeitslosen und keine Kriminalität. Die einzigen Arbeitslosen sind die Polizisten“, scherzt er. Und tatsächlich erlebt der Tourist ein Heile-Welt-Dubai. Keine schmutzigen Straßen, keine Betrunkenen oder Obdachlosen, kaum ein Polizeiauto mit Blaulicht. Dafür Bautätigkeit und Arbeitskräfte an allen Ecken. 85 Prozent der Bevölkerung im Emirat sind Gastarbeiter, meist aus Indien oder Pakistan. Sie dürfen in Dubai arbeiten, werden aber nicht eingebürgert.
Von Finanzkrise und Pleite spürt der Tourist nichts, überall wird Geld für Prunk und Luxus ausgegeben. Die Millionenstadt Dubai gibt sich weltoffen und modern, nur in einem Punkt nicht: Küssen und Schmusen sind in der Öffentlichkeit bei Strafe verboten. Auch Touristen sollten diese arabischen Moralansprüche tunlichst beherzigen.
Informationen
Einreise: Mehrere Airlines fliegen von deutschen Flughäfen nach Dubai. Man benötigt einen Reisepass. Zeitverschiebung: plus drei Stunden, bei Sommerzeit plus zwei Stunden. Englischkenntnisse sind empfehlenswert. Klima: Die beste Reisezeit ist von Oktober bis April/Mai, dann liegen die Durchschnittstemperaturen bei 25 Grad. Unterkunft: Hotels mitten in der Stadt sind günstig, bei Strandlage muss man mehr berappen, so bietet der Berliner Reiseveranstalter JT Touristik eine einwöchige Pauschalreise im Vier-Sterne-Hotel im Herzen von Dubai mit Flug und Frühstück ab 539 €/P. Luxuriöser wohnen Gäste in einem Fünf-Sterne-Strandhotel. Preis ab 886 Euro inklusive Übernachtung, Flug und Frühstück (www.jt.de) Auskunft: www.dubai.de
Touristik Aktuell 19.03.10 - Veranstalter: Dynamic Packaging legt deutlich zu
Das Geschäft der virtuellen Veranstalter legt massiv zu. Laut Berechnungen der GfK sind bei den bisherigen Umsätzen für den Sommer 2010 rund 3,2 Prozent der Reisen dynamisch produziert worden. Das heißt ohne Katalog und nach den individuellen Wünschen der Kunden.
Langfristig könnte der Anteil der so genannten X-Touristik etwa bei Rewe Pauschal auf sechs bis acht Prozent wachsen, schätzt Rewe-Vertriebschef Ralph Schiller. „Hier lauert das Wachstum, auch beim Umsatz“, verweist der Manager darauf, dass viele dynamisch produzierte Reisen teurer verkauft würden als klassische Pauschalreisen.
Der Kunde sei bereit, für maßgeschneiderte Produkte mehr Geld auszugeben, so Schiller. Lediglich Langfristbucher würden oft von den Angeboten der Airlines profitieren und somit preiswerter davonkommen. Das Wachstum bei der hauseigenen Marke Tjaereborg Indi liegt Schiller zufolge seit dem Start der Wintersaison bei über 100 Prozent.
Im vergangenen Jahr lag der Anteil dynamisch produzierter Reisen laut GfK bei 1,2 Prozent. Als Wegbereiter gelten Veranstalter wie V-Tours, LMS Touristik und JT Touristik. Auch FTI, Dertour und Schauinsland Reisen sind schon seit längerem aktiv im Geschäft. Der Haken an der Entwicklung: Die Provisionen für X_Produkte liegen in der Regel unter denen für Pauschalreisen.
reisen.t-online.de 15.03.10 - Dubai zum Schnäppchen-Preis
Sonnenbaden am schneeweißen Sandstrand, Golfen auf tadellos gepflegtem Green, Schnäppchenjagd in Edelmarken-Outlets, Logieren in glamourösen Hotels. Dubai, das kleine Emirat an der Nordküste der arabischen Halbinsel, verspricht ein entspanntes, luxuriöses Urlaubsvernügen. Das war bislang nur einer betuchten Reiseklientel vorbehalten. Doch durch die internationale Wirtschaftskrise und Finanzprobleme des Scheichtums purzeln die Preise im einstigen Luxus-Reiseziel.
5-Sterne-Hotels fast um die Hälfte günstiger
Dubai ist nun auch für Urlauber mit schmalerem Budget erschwinglich: "Wir beobachten Preissenkungen bei den Zimmerpreisen in Dubai von bis zu 40 Prozent, auch die Top-Hotels in der 5-Sterne-Kategorie gewähren Preisnachlässe", berichtet Jasmin Taylor, Geschäftsführerin des Online-Reiseanbieters "JT Touristik" in Berlin. Seit Ende letzten Jahres schickten Hotels und Resorts den Reiseveranstaltern in Deutschland regelmäßig Frühbucher-Angebote für das gesamte Jahr 2010 – "und zwar mit langen Buchungsperioden. Das bedeutet, es gibt echte Schnäppchen für Dubai", so Taylor. So biete beispielsweise das "Habtoor Grand Resort & Spa", ein 5-Sterne-Luxus-Hotels am Jumeirah Beach, für den Reisezeitraum März und April 40 Prozent und im Mai sogar 50 Prozent Preisnachlass auf eine Übernachtung mit Frühstück.
Sechs Mal übernachten, nur fünf Nächte zahlen
Wegen der globalen Krise werden einige internationale Touristen - etwa aus den USA, Kanada, Australien - nicht in die Emirate kommen. "Da müssen die Hotels vorsorgen, die niedrigeren Hotelauslastungen müssen durch Preissenkungen aufgefangen werden", folgert die Touristikexpertin für das Reiseland Dubai. Im Gegensatz zu früheren Jahren bestehe in Dubai nun ein "hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis". Jasmin Taylor beobachtet, "dass die Nachfrage nach Dubai-Reisen steigt und damit wiederum die Hotelauslastung." Viele Angebote seien bereits aufgebessert worden mit Zusätzen wie "Stay 6 Pay 5" - sechs Übernachtungen zum Preis von fünf - oder "Free Transfer", also gratis Transfer vom Flughafen bis zum Hotel und retour. Damit wollen die Hoteliers die bestehenden Offerten noch attraktiver machen. So gilt derzeit bei der Hotel-Kombination "Jal Fujairah Resort & Spa", 90 Kilometer von Dubai-Stadt direkt am Strand gelegen, sowie dem spektakulären Wasserhotel "Atlantis The Palm" folgendes Angebot: Gäste, die am einem Samstag, Sonntag oder Montag anreisen und mindestens vier Nächte in einem der beiden Hotels übernachten, erhalten kostenlose Transfers zum Flughafen.
Auch Flüge sind günstiger
Insgesamt sei die Anzahl der deutschen Touristen im Krisenjahr 2009 um 12 Prozent gestiegen. Reiseanbieter rechnen in diesem Jahr mit einer weiteren, deutlichen Steigerung. Die arabische Fluglinie Emirates setzt deshalb seit Januar bei Flügen ab Düsseldorf auf der Mittagsverbindung eine Boeing 777-300 statt eines Airbus A330-200 ein. Damit erweitert die arabische Airline die Sitzplatzkapazität um über 50 Prozent. Aufgrund des Preiskampfs unter den Airlines sind auch die Flüge ins sonnige Emirat erschwinglich geworden. Air France, KLM und Türkish Airlines bieten Flüge bereits unter 500 Euro an, Emirates um 500 Euro auch Non-Stop-Flüge. Ob das beliebte Eldorado für Flitterwochen und Shopping-Touren inklusive Bronze-Teint 2010 auch als Familienreiseziel entdeckt wird? "Pay 2 - Fly 3" wäre ein guter Start.
Berliner Wirtschaft 10.03.10 - Erfolgsrezepte bei Reisefieber
Geht es um die absoluten Umsatzzahlen, liegt der stärkste Berliner Anbieter (JT Touristik) mit 40 Mio. Euro (2009) auf Platz 32 (von insgesamt 62). Seite 12
So unterschiedlich die Erwartungen an Reisen sind, so vielfältig sind auch die Wege zur Urlaubsbuchung. Discounter und Internet beanspruchen zwar Marktanteile, das klassische Reisebüro aber bleibt eine relevante Größe – auch in den Augen der Veranstalter. Nicht nur Ingo Lies sagt, dass er die Präsenz von Chamäleon Reisen in den Reisebüros ausbauen will, auch JT Touristik, ein weiterer noch junger Veranstalter aus Berlin mit Schwerpunkt Dubai, will den Vertrieb über die Reisebüros erweitern. Das von der Deutsch-Iranerin Jasmin Taylor gegründete Unternehmen möchte in den kommenden zwei Jahren drei Viertel seines Umsatzes über Reisebüros erzielen, nicht durch eine Verlagerung aus dem Onlinegeschäft, sondern durch neu generierte Umsätze. Mit einem Umsatzplus von 72,4 Prozent im vergangenen Jahr scheint diese Doppelstrategie aufzugehen. JT Touristik will aber auch künftig ein „virtueller Reiseveranstalter“ bleiben. Alle Reisebestandteile werden online zu tagesaktuellen Preisen zu einem Pauschalangebot zusammengestellt. Deswegen gibt es auch Kataloge bei JT Touristik nur auf dem Computerbildschirm, „Der Vorteil liegt darin, dass wir beliebig viele Informationen und Hotelbilder zur jeweiligen Reise anbieten und die Daten permanent auf dem aktuellen Stand halten können“, sagt Jasmin Taylor. „Die Einsparungen können wir direkt an unsere Kunden weitergeben. Darüber hinaus sind Online-Reisekataloge umweltschonend.“ Seite 13
Touristik aktuell 08.03.2010 - 100 Prozent im Plus - Jasmin Taylor über Dubai als Traumziel und den Vertrieb über Reisebüros
Dubai. Mit rund 25.000 Dubai-Gästen hat der Arabien-Spezialist JT Touristik im vergangenen Jahr sein Volumen für die Vereinigten Arabischen Emirate glatt verdoppelt. Damit gehören die Berliner zu den größten deutschen Anbietern in Dubai.
Touristik aktuell sprach mit Geschäftführerin Jasmin Taylor.
ta: Frau Taylor, Dubai war zuletzt sehr negativ in den Medien. Dennoch sind die Besucherzahlen aus Deutschland gestiegen. Warum?
Jasmin Taylor: Weil Dubai zurzeit so preiswert ist, wie noch nie zuvor. Das heißt nicht, dass das Emirat ein Billigziel ist. Aber man bekommt derzeit für vergleichsweise wenig Geld ein ganz hervorragendes Produkt. Und die verfügbaren Kapazitäten sind deutlich höher als früher, weil andere Quellmärkte durchhängen. Das kommt dem deutschen Markt sehr zugute.
ta: Profitiert Dubai vielleicht auch immer noch von dem positiven Image, das über Jahre entstanden ist?
Taylor: Ja, die Leute sind immer noch neugierig, wie es in Dubai aussieht. Hinzu kommen das tolle Wetter und die vergleichsweise kurze Flugzeit. Und große Zeitverschiebungen gibt es auch nicht.
ta: Viele Hoteleinkäufer schwärmen vom Atlantis Hotel auf der Jumeirah-Palme. Sie auch?
Taylor: Dieses Haus ist wirklich der Hit. Vor allem Familien, die es stilvoll haben wollen, kann man es hervorragend empfehlen. Denn der dazugehörige Wasserpark ist unglaublich – ein Traum für Kinder.
ta: Sie haben zuletzt in Dubai stark zugelegt. Wo steht JT Touristik im Markt?
Taylor: In der Buchungsstatistik von TravelTainment sind wir mit einem Buchungsanteil von 80 Prozent der mit Abstand wichtigste Veranstalter. Wie der Gesamtmarkt aussieht, ist schwer einzuschätzen. Aber zu den Kleinen gehören wir auch nicht.
ta: Was sollen Reisebüros aus Ihrer Sicht Kunden empfehlen?
Taylor: Kunden, die mehr als nur drei, vier Tage in den Emiraten verbringen, sollte man eine Kombination empfehlen. Mein Tipp: Erst das aufregende Dubai, dann das erholsame Ras Al Khaimah mit seinen wunderbaren Stränden.
ta: Sie sind vor einigen Jahren als reiner Internet-Anbieter gestartet und investieren seit zwei Jahren massiv in den stationären Vertrieb. Warum?
Taylor: Weil wir das passende Produkt für Reisebüros haben, und die Agenturen sehr nah dran sind an den Kunden. Das ist ihr Vorteil – und das spüren auch wir. Vor einem Jahr lag der Reisebüroanteil noch bei zehn Prozent, inzwischen beträgt er 30 Prozent.
ta: Halfen dabei auch Verträge wie die mit der QTA-Kooperation?
Taylor: Auf jeden Fall. Eine enge Zusammenarbeit mit einem Dachverband zu dem 6.000 Reisebüros aus ganz Deutschland gehören, gibt immer einen Schub und schafft Vertrauen am Counter.
Das Gespräch führte Matthias Gürtler
New-Business.de 05.03.10 - Scholz & Friends hebt mit JT Touristik ab
Zur internationalen Touristik-Börse (ITB), die vom 10. bis 14.März 2010 stattfindet, präsentiert sich der Reiseveranstalter JT Touristik mit einem neuen Erscheinungsbild. Das Corporate Design mit dem Leitmotto „JT Touristik. Urlaub unter einem guten Schirm“ entwickelte die Designagentur Scholz & Friends Identify.
Das Angebot der JTTouristik reicht von Hotelspecials in Kombination mit Linien-, Charter- oder Low-Cost-Flügen und Last-Minute-Angeboten bis hin zu Pauschal- und Städtereisen. „Mit über 70.000 verkauften Reisen im letzten Jahr konnten wir eine Umsatzsteigerung von über 100 Prozent verzeichnen. Durch unser neues, internationales Erscheinungsbild möchten wir diesen Erfolgskurs weiter fortsetzen und freuen uns, in Scholz & Friends Identify den richtigen Partner dafür gefunden zu haben“, sagt Geschäftsführerin und JT-Namensgeberin Jasmin Taylor.
Weitere Kunden von Scholz & Friends Identify sind die Deutsche Telekom, die Deutsche Bank, das Bundesministerium für Bildung und Forschung und Amnesty International.
FVW 04.03.2010 - Dubai für jedermann
Das teuerste Hotel, der größte Airport, das höchste Hochhaus – Dubai lechzt nach Superlativen. Die Krise beschert deutschen Veranstaltern sinkende Preise. Wie nutzen Reisebüros die Chance? Der fvw-Workshop gibt Antworten.
Bugattis, Ferraris, Lamborghinis. Die Nobelkarossen stoppen im 30-Sekundentakt vor dem Hotelfoyer. Pagen öffnen die Türen. Männer mit offenen Hemden und großen Sonnenbrillen steigen aus, an Ihrer Seite Frauen mit Absätzen so dünn wie Bleistifte. Bedienstete schleppen Koffer hinterher. In der Lobby des Atlantis stehen sich Besucher aus aller Welt auf den Füßen. Araber, Briten, Chinesen, Deutsche wollen Dubais Hotelattraktion auf der künstlichen Insel The Palm anschauen.
Ein Samstagabend im Februar. Die Welt steckt noch immer in der größten Wirtschaftskrise seit 80 Jahren. Und Dubai? Amüsiert sich, feiert und konsumiert, als gäbe es kein Morgen.
Unter den Besuchern im Atlantis sind auch 40 Reisebüro-Verkäufer und Manager von Veranstaltern aus Deutschland, Teilnehmer des fvw-Workshops, der gemeinsam mit Dubais Tourismusbüro DTCM organisiert wurde. Viele von ihnen sind zum ersten Mal in der Stadt. Wie Jan-Ole Potinius von Siewer Jet-Tours, bislang Südamerika-Spezialist. Seit heute Dubai-Fan: „Ich bin sprachlos und begeistert angesichts der ganzen Superlative“.
Das Atlantis mit dem angeschlossenen Wasserpark ist die größte Attraktion des Nahen Ostens. Auch ein Grund, warum es hier heute zugeht wie am Frankfurter Flughafen zu Ferienbeginn. Einige Besucher können sich vielleicht auch eine Übernachtung leisten: für 400 Euro im Standardzimmer. Eine Nacht in der Unterwassersuite mit Blick auf 65.000 Fische und einen Walhai gibt´s ab 5700 Euro, die 965 Quadratmeter große Bridge Suite für 18.000 Euro.
Bei vielen Veranstaltern herrscht Goldgräberstimmung. „Dubai ist ein Wachstumsmarkt, die sind rar geworden in der Touristik“, sagt Jasmin Taylor, Gründerin von JT Touristik. Hier sei tatsächlich „alles Gold, was glänzt.“ Reiseverkäufer Potinius weiß nach drei Tagen: „Größtes, höchstes, schnellstes, teuerstes – diese Superlative dürfen in keinem Beratungsgespräch über Dubai fehlen.“
Dubai ist süchtig nach Superlativen. Mit dem Atlantis steht hier das teuerste Hotel, Anfang des Jahres eröffnete mit dem 828 Meter hohen Burj Khalifa das höchste Haus. Und irgendwann einmal sollen Touristen auf dem größten Flughafen der Welt landen, wenn sie in Dubai Urlaub machen.
Ausgedacht hat sich alles Scheich Mohammed Ibn Raschid Al Maktum. Er ist Emir von Dubai, und schläft wahrscheinlich mit dem Guinnessbuch der Rekorde unterm Kopfkissen ein. „Scheich Mo“ nennen ihn die Menschen in Dubai. Und der Scheich hat einen Masterplan. Er verwandelt seine Stadt in einen Brückenkopf zwischen Europa und Asien. Verspricht seinen Untertanen eine goldene Zukunft. Seine Rechnung: Hotels + Einkaufszentren + architektonische Highlights = viele Besucher. Schon heute fliegen 130 Airlines aus 200 Destinationen die Stadt am Persischen Golf an. Rosige Aussichten.
Seit einem Jahr allerdings spürt auch Dubai die Krise. Auch wenn man das angesichts des Besucherauftriebs an diesem Abend im Atlantis kaum glauben kann. Den Bauboom hat der Abschwung schon gebremst. Viele Baustellen sind verwaist, Kräne stehen still.
Dazu kommen die unaufgelösten Schuldenprobleme des Emirats. Und die lassen sogar Mara Kaselitz, Chefin des DTCM in Frankfurt, manchmal ratlos zurück. Seit 19 Jahren tut sie alles für „ihr Baby“. Doch Dubai stecke wohl gerade „mitten in der Pubertät“, sagt sie. Und Pubertierende könne nicht gut mit Geld umgehen. Dazu kommet, dass auch die Zahl der Touristen im vergangenen Jahr zurückging. Nur, und das ist eine der guten Nachrichten für die Touristiker während des fvw-Workshops, aus Deutschland kamen mehr Urlauber. Rund zehn Prozent immerhin. Auch wenn rund 250.000 Urlauber pro Jahr noch viel Luft nach oben lassen. In die Türkei fahren jedes Jahr 4,5 Mill. Deutsche. Doch Dubai nennt sich schließlich nicht ohne Grund „Übermorgenland“.
Die Menschen in Dubai scheinen jedenfalls eine Art Gottvertrauen in ihren Schiech zu haben. Nicht nur die Einheimischen. Der Ägypter Mohamed steht am nächsten Morgen mit einem Mikro in der Hand in einem klimatisierten Reisebus und erklärt den Reiseverkäufern aus Deutschland, wie das hier in Dubai so alles funktioniert. Seit fünf Jahren lebt er in der Stadt, arbeitet als Reiseleiter für die Agentur Travco. In dem Stadtviertel da, zur Linken, Business Bay, sollen bald 230 Wolkenkratzer stehen. „Die beiden riesigen Türme dahinten sind in 15 Monaten entstanden“, sagt Mohamed. „Das habe ich selbst kaum mitbekommen, so schnell ging das alles“.
Bis 2011 sollen 35 neue Hotels eröffnen. Schon im März das Armani im Megahochhaus Burj Khalifa, auch das Palazzo Versace soll dieses Jahr starten. Die Zimmerzahl würde um 16.000 auf 57.000 steigen.
Es sind diese Zahlen, die deutschen Touristiker entspannt in die Zukunft blicken lassen. Schließlich erhöht das wachsende Angebot den Druck auf die Hotelpreise. Zumindest so lange sich die Nachfrage aus wichtigen Märkten wie Großbritannien oder Russland nicht erholt. „Dubais Hoteliers lieben die Deutschen“, sagt Uwe Schwaderer vom DTCM in Frankfurt.
Der Preisdruck macht das Emirat für viele deutsche Urlauber erst erschwinglich. „Es ist einfacher geworden, Dubai zu verkaufen“, sagt Alexander Sieland, Chef vom Berliner Spezialisten D. A. Ferntouristik. Bei ihm sind die Durchschnittspreise in den vergangenen zwei Jahren um 150 Euro auf knapp 1300 Euro gepurzelt.
Willkommener Nebeneffekt: Dubai spricht neue Zielgruppen an: ob Städteurlauber, Shopping-Touristen oder Kreuzfahrer. Sogar Familien mit Kindern machen mittlerweile im Emirat Urlaub. Die Hoteliers reagieren mit Kampagnen und Preisaktionen auf die neuen Kunden (siehe Interview Seite 92). Hinzu kommt: „Einige Urlauber kommen auch zweimal im Jahr“, sagt Alexander Sieland von D. A. Ferntouristik. So schnell erfinde sich das Emirat neu.
FTI etwa bietet mit ihrer neuen Produktpalette Gold neun Luxushotels in Dubai. Eine Nacht im Atlantis gibt´s für unter 200 Euro. Dubai für (fast) jedermann. „Und im Sommer gehen die Preise noch mal in den Keller“, glaubt FTI-Managerin Sabine Wittmann. Möglich, dass sie sich täuscht. Denn vor einigen Tagen erst flatterte einigen Veranstaltern eine neue Preisliste des Atlantis ins Haus: Mit Preiserhöhungen für die Sommersaison um mehr als 30 Prozent.
Trotzdem: „Dubai war noch nie so günstig wie heute“, sagt Chef-Werberin Mara Kaselitz. „Die Hotels dürfen es allerdings nicht übertreiben“, warnt Emel Öz Firker, Produktmanagerin bei Airtours. Mit Preisaktionen müsse man vorsichtig umgehen. „Aus der Destination darf kein All-inclusive-Ziel werden.“ Noch verspreche Dubai schließlich gesunde Erträge. Und das solle auch so bleiben. Schließlich wollen hier alle, dass es weiter bergauf geht mit den Gästezahlen, und zwar möglichst steil und möglichst schnell.
Ähnlich rasant wie der Aufzug des noblen Hotels The Address Downtown die Reiseverkäufer gerade in die 63. Etage bringt, in die Neos Bar. Dort warten Glas, Glitzer und ein Ausblick, der allen fast die Sprache verschlägt. Gegenüber reckt sich der Burj Chalifa in den Himmel, am Horizont lassen sich die künstlichen Inseln The World erkennen. „Dubai ist nicht zu toppen“, staunt Ines Selent, Reisebüro-Leiterin aus Halle. „Das muss man einfach gesehen haben“.
Berliner Wirtschaft März 2010 - Erfolgsrezepte bei Reisefieber
Die Tourismus-Branche ist in Berlin nicht nur während der ITB zu Hause. Reisebüros und Veranstalter haben eine wachsende mittelständische Basis in der Stadt. Durch Spezialisierung, nachhaltige Angebote und den Einsatz effzienter IT-Lösungen sammeln die Unternehmen Pluspunkte bei Privat- und Firmenkunden.
Berlin ist ein touristisches Erfolgsmodell – spannend, kreativ, dynamisch. Seit Jahren kennen die Übernachtungszahlen nur eine Richtung: nach oben. Die deutsche Hauptstadt ist eine Reise wert, einmal im Jahr sogar für die gesamte Branche. Vom 10. bis zum 14. März läuft die Internationale Tourismus Börse in diesem Jahr. „Das Beste an der ITB ist, dass sie in Berlin stattfindet“, meint Burkhard Kieker, Geschäftsführer der Berlin Tourismus Marketing GmbH. „Berlin ist die Bühne für über 150 000 Fachbesucher, die für eine Woche in der Stadt leben. Etwas Besseres kann uns gar nicht passieren.“ Die Tourismus-Branche sorgt aber nicht nur für erfreuliche Berliner Gästezahlen, sie hat auch ein starkes Standbein in der Stadt: die Reiseveranstalter und -vermittler. Mögen die Großen wie TUI, die Touristik der Rewe Group oder Thomas Cook auch anderswo sitzen, so hat sich in Berlin doch ein vielseitiges und erfolgreiches Outgoing-Geschäft entwickelt.
Im Alleinstellungsmerkmal liegt dabei die Kraft. Der Blick auf das Dossier der Fremdenverkehrswirtschaft (fvw), die seit vier Jahrzehnten den Veranstalter-Markt analysiert, zeigt: Die aufgelisteten Berliner Unternehmen erzielen ihre Umsätze – zum Teil mit bemerkenswerten Steigerungen – über die Spezialisierung. Der Berliner Reisemarkt ist ein Nischenmarkt, und er ist mittelständisch geprägt.
Ingo Lies ist Geschäftsführer von Chamäleon Reisen. 1996 beschloss er, seine Leidenschaft für Nepal und Neuseeland mit anderen zu teilen. Im vergangenen Jahr betrug der Umsatz 15,2 Mio. Euro, für dieses Jahr erwartet Lies rund 20 Mio. Euro. Sein Konzept besteht darin, „die Lücke zu schließen zwischen klassischen Gruppenreisen und Individualreisen. Deswegen gehören auch jüngere Leute, die sonst keine Gruppenreise buchen würden, zu unseren Kunden“. Jung ist dabei relativ. Das Durchschnittsalter liege bei 50, sagt Lies, es gebe die Gruppe der 30- bis 50-Jährigen und die der 50- bis 70-Jährigen. Gemeinsam ist allen Kunden, dass sie nicht den Massengeschmack teilen: Chamäleon-Reisen führen in Länder wie Tansania, Peru oder Costa Rica, die Gruppen sind auf 12 Teilnehmer begrenzt, es können auch individuelle Privatreisen zusammengestellt werden. „Extrem wichtig“, so Lies, „ist das Persönliche.“ Bei der Beratung wie bei der Durchführung der Reisen.
Reisen dieser Art sind nicht billig, und die Ranglisten im fvw-Dossier zeigen: Der gehobene Anspruch bei Berliner Reiseveranstaltern ist kein Einzelfall. Geht es um die absoluten Umsatzzahlen, liegt der stärkste Berliner Anbieter (JT Touristik) mit 40 Mio. Euro (2009) auf Platz 32 (von insgesamt 62). Der zweite ist Lernidee Erlebnis Reisen auf Rang 42, es folgen fünf weitere auf den hinteren Plätzen. Nimmt man jedoch die Umsätze pro Teilnehmer, liegt Lernidee Erlebnis Reisen auf Platz drei, Chamäleon Reisen auf Rang sechs und der Luxus-Veranstalter Windrose ist sogar Zweiter. Auch Medikur Reisen wird durch den Umsatz pro Gast von Rang 60 auf 32 befördert, und Sun Trips Reisen klettert von 48 auf 22. Von wegen arm, aber sexy.
Erfolgreiche Nischenanbieter
Erfolg verspricht auch die inhaltliche Fokussierung. Welcome Berlin Tours hat sich auf Klassen- und Studienreisen spezialisiert. Sun Trips Reisen bietet Südostasien, Arabien und den Indischen Ozean an. Ähnlich wie bei Chamäleon Reisen kann man sich hier seinen Wunschurlaub zusammenstellen lassen, das Umsatzplus lag im Krisenjahr 2009 immerhin bei 3,9 Prozent. 7,7 Prozent im Plus waren Medikur Reisen, die seit 1998 Kuraufenthalte im In- und Ausland anbieten. Windrose wirbt damit, die „ganz privaten Reise-Träume“ zu verwirklichen, und das bedeutet bei Bedarf Luxus pur. Ebenfalls zu den Berliner Nischenanbietern gehört Lernidee Erlebnisreisen, deren Spezialität exklusive Sonderzugreisen sind. Im „rollenden Hotelzimmer“ geht es „weltweit und naturnah“ durch den Süden und Osten Afrikas, an der Seidenstraße entlang, und natürlich kann der Gast auch die Transsibirische Eisenbahn besteigen. Zum Selbstverständnis des Unter-nehmens gehört aber auch etwas anderes: die Förderung sozialer Projekte und der Klimaschutz. Nachhaltigkeit zählt inzwischen zum Anspruch zahlreicher Reiseveranstalter. Chamäleon Reisen etwa kauft nicht nur für jeden Kunden 100 Quadratmeter Regenwald in Costa Rica, dem Veranstalter ist es auch wichtig, „wie man im Land unterwegs ist“. Nämlich in kleinen Gruppen, mit versierten Reiseleitern und auf Augenhöhe mit den Einheimischen.
Nachhaltigkeit oder auch CSR – Corporate Social Responsibility – wird auch in der Reisebranche inzwischen groß geschrieben. Seit 2009 gibt es auf der ITB einen speziellen CSR-Day, in diesem Jahr findet er am 11. März statt. Klimawandel, Ökologie und soziales Engagement im Tourismus stehen hier auf der Tagesordnung, es geht um neue Ergebnisse und gute Beispiele.
Trend zu nachhaltigem Reisen
Bereits 1998 hat sich das Forum Anders Reisen gegründet. Eine Handvoll Veranstalter tat sich damals zusammen, um nachhaltiges Reisen voranzubringen. Es waren kleine Unternehmen, die hier den Schulterschluss probten, um gemeinsam stärker zu sein. Mittlerweile zählt das Forum rund 160 Mitglieder. Acht davon sind Berliner Unternehmer, wie in den Anfangszeiten eher kleine Anbieter wie „China by bike“ oder „Frankreich à la carte“. Seit einem Jahr verteilt das Forum Anders Reisen ein CSR-Siegel an Veranstalter, die bestimme Kriterien erfüllen. Zu den Bewertungsgrundlagen gehören die CO2-Emission pro Gast und Tag, das Geld, das vom Reisepreis im Reiseland bleibt, die Bezahlung des Personals im Reiseland, die Qualität der Reiseleiter, die Größe der Reisegruppen und die Kundenzufriedenheit.
CSR, so bestätigt Rika Jean-François, bei der ITB verantwortlich für diesen Bereich, wird auch für die Touristen immer wichtiger, „die Nachfrage steigt“. Wie eine repräsentative Befragung der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) in Nürnberg ermittelt hat, halten „etwa drei von vier deutschen Urlaubern den schonenden Umgang mit der Umwelt, die Sicherheit bei der Anreise und dem Aufenthalt sowie die Wahrung der Menschenrechte im Urlaubsland für wichtig“.
So unterschiedlich die Erwartungen an Reisen sind, so vielfältig sind auch die Wege zur Urlaubsbuchung. Discounter und Internet beanspruchen zwar Marktanteile, das klassische Reisebüro aber bleibt eine relevante Größe – auch in den Augen der Veranstalter. Nicht nur Ingo Lies sagt, dass er die Präsenz von Chamäleon Reisen in den Reisebüros ausbauen will, auch JT Touristik, ein weiterer noch junger Veranstalter aus Berlin mit Schwerpunkt Dubai, will den Vertrieb über die Reisebüros erweitern. Das von der Deutsch-Iranerin Jasmin Taylor gegründete Unternehmen möchte in den kommenden zwei Jahren drei Viertel seines Umsatzes über Reisebüros erzielen, nicht durch eine Verlagerung aus dem Onlinegeschäft, sondern durch neu generierte Umsätze. Mit einem Umsatzplus von 72,4 Prozent im vergangenen Jahr scheint diese Doppelstrategie aufzugehen. JT Touristik will aber auch künftig ein „virtueller Reiseveranstalter“ bleiben. Alle Reisebestandteile werden online zu tagesaktuellen Preisen zu FOTO: CHAMÄLEON REISENeinem Pauschalangebot zusammengestellt. Deswegen gibt es auch Kataloge bei JT Touristik nur auf dem Computerbildschirm. „Der Vorteil liegt darin, dass wir beliebig viele Informationen und Hotelbilder zur jeweiligen Reise anbieten und die Daten permanent auf dem aktuellen Stand halten können“, sagt Jasmin Taylor. „Die Einsparungen können wir direkt an unsere Kunden weitergeben. Darüber hinaus sind Online-Reisekataloge umweltschonend.“
Hotelpreis-Ermittlung in Echtzeit
Ganz auf die Stärken online-basierter Angebote setzt auch die Berliner eho-tel AG. Vor zwölf Jahren gegründet und seit 2000 eine Aktiengesellschaft, hat sich eho-tel auf weltweite Hotelreservierungen im Internet unter www.ehotel.de und über ein eigenes Service-Center spezialisiert. Weltweit mehr als 210 000 Hotels sind derzeit im Angebot. Für jede Übernachtungsanfrage wird aus allen verfügbaren Hotelzimmer-Preisen der günstigste Zimmerpreis in Echtzeit ermittelt. Eho-tel positioniert sich am Markt als Anbieter mit integrierten Lösungen für den Einkauf und das Firmen-Travelmanagement. Ziel ist die Berücksichtigung firmenspezifischer Besonderheiten, um dadurch deutliche Einsparungen bei der Vorbereitung, Abwicklung und der Abrechnung von Geschäftsreisen zu erzielen. Die Prozesskosten einer Hotelbuchung sowie die indirekten Kosten, z.B. einer Taxifahrt zum Hotel, könnten leicht den reinen Hotelpreis übersteigen, resümiert eho-tel-Vorstand Fritz Zerweck. Das sei vielen Unternehmern gar nicht bewusst. Unter anderem mit diesem Argument wurden in jüngster Zeit viele neue Mittelstandskunden geworben, die der ehotel AG geholfen haben, selbst in Krisenzeiten Zuwächse zu erzielen. „Wir sind ein forschendes Unternehmen“, sagt Zerweck. ehotel arbeitet mit Wissenschaftlern der Freien Universität Berlin, des Fraunhofer-Instituts und des Potsdamer Hasso-Plattner-Instituts zusammen. In den vergangenen Jahren ist dabei ein komplett neues Buchungssystem entwickelt worden. Die neueste Innovation im Business Travel: ein integrierter Preisvergleich mit mehr als 50 anderen Anbietern.
Für die klassischen Reisebüros ist das Internet ein janusköpfiges Wesen. Einerseits nutzen sie es selbst und kämen ohne auch gar nicht mehr aus, andererseits hat es ihnen ein Stück vom Kuchen weggenommen. Eine Studie der Fachhochschule Worms im Auftrag des Deutschen Reise Verbandes (DRV) kommt zu dem Ergebnis, dass zwar 89 Prozent der Mitarbeiter von Reisebüros das World Wide Web als Unterstützung im Verkauf sehen, 58 Prozent es aber auch als Konkurrenz und Gefahr fürs eigene Geschäft fürchten. Die Einbeziehung des Internets verlängert der Untersuchung zufolge die Beratungsgespräche im Schnitt um zehn bis zwölf Minuten - satte 40 Prozent. Um den häufig gut vorinformierten Kunden am Counter kompetent und è zient begegnen zu können, wünschen sich 93 Prozent der Befragten Hilfe durch gezielte Weiterbildung und technische Werkzeuge im Online-Bereich.
Seinen Umsatzrückgang durch das Internet schätzt Dr. Ulrich Basteck, Geschäftsführer von Wörlitz Tourist, auf fünf bis zehn Prozent, die aber, wie er sagt, durch die Bausteintouristik mehr als ausgeglichen werden konnten. „Komplexe Urlaube, bei denen mehrere Bausteine zusammengefügt werden, bucht keiner übers Internet. Aber einfache touristische Leistungen wie Bahn-Fahrten oder Flüge werden von einem großen Teil der Kunden online gekauft. Reisebüros, die auf Flugbuchungen spezialisiert waren, mussten Einbußen von 30 bis 40 Prozent hinnehmen“, so Basteck.
Seit Mitte der neunziger Jahre – als das Internet anfing, ein Massenmedium zu werden – ist die Zahl der Reisebüros in Berlin von 553 auf 520 zurückgegangen. Auch die Umsatzsteigerungen können nicht annähernd mit denen der Reiseveranstalter mithalten. Ansonsten gilt auch für Reisebüros: „Es gibt zwar nach wie vor zahlreiche Allrounder, aber viele Reisebüros nutzen mittlerweile die Chance, sich über ein Alleinstellungsmerkmal zu profilieren, sei es durch die Spezialisierung auf ein spezielles Land, eine Region oder eine bestimmte Reiseart – zum Beispiel Kreuzfahrten“, so Sibylle Zeuch vom Deutschen Reise Verband (DRV). Inzwischen gingen auch viele Reisebüros dazu über, neben dem Verkauf von Veranstalterprodukten eigene Reisen zu vermarkten. Das erhöhe zwar das Risiko, aber natürlich auch die Margen.
Zielgruppe ältere Reisende
Wörlitz Tourist ist ohnehin nicht nur Reisebüro, sondern auch Veranstalter. Vor 20 Jahren gegründet, hatte Dr. Ulrich Basteck von Anfang an eine bestimmte Zielgruppe im Blick: die der Älteren. Zu den Angeboten gehören Kreuzfahrten, begleitete Flugreisen und individuelle Wellnessreisen, 70 Prozent der Produkte aber sind Busreisen. Was auf den ersten Blick wie ein Anachronismus aussieht, erweist sich bislang als Erfolgsgarant: Wörlitz Tourist verbuchte 2009 laut Basteck ein zweistelliges Plus. „Berlin ab und Berlin an funktioniert heute natürlich nicht mehr. Die Gäste fliegen zum Zielort, und wir mieten die Busse vor Ort an“, umreißt der Unternehmer sein Konzept. Sehr wichtig ist nach seiner Erfahrung der Reiseleiter. Die Gäste brauchen jemanden, der für sie da ist. „Jeder von uns ist doch für einen guten Service empfänglich“, sagt Basteck und fügt hinzu: „In einer unpersönlichen Welt wird ein Ansprechpartner immer wichtiger.“ Berlin hat 51 Prozent Single-Haushalte. Eine große Nische für einen Reiseveranstalter.
Selbstverständlich ist der Erfolg im Outgoing-Bustourismus nicht. Gerd Bretschneider, Geschäftsführer der Fuhrgewerbe-Innung Berlin-Brandenburg, fasst die Situation so zusammen: „Das wegbrechende Outgoing-Geschäft konnte teilweise durch den Incoming-Tourismus kompensiert werden.“ Nach der Vereinigung gab es bei den Busreisen einen Boom, von dem vier, fünf Jahre später allerdings nichts mehr übrig war. Erst Ende der neunziger Jahre eröffneten der Hauptstadtbeschluss und das belebte Kongressgeschäft neue Perspektiven.
Die Haru Reisen Gruppe gehört zu den traditionsreichsten Busunternehmen Berlins und lebt von den Geschäftsfeldern Fernlinienverkehr, Stadtrundfahrten, Busvermietung und Incoming-Tourismus, wozu auch die Gruppen des Bundespresseamtes gehören. Wenn man bedenkt, dass jeder Abgeordnete zweimal im Jahr Gäste einladen darf, die bis zu vier Tage vor Ort sind, ahnt man das Auftragsvolumen. „Ein großer Kunde“, sagt Geschäftsführer Hans-Jörg Schulze, der auch Vorsitzender des IHK-Ausschusses Tourismus ist, zurückhaltend. Dennoch macht die Bus-Anmietung den kleineren Teil des Umsatzes aus. Die Standbeine des Unternehmens sind die City-Circle-Rundfahrten und der Fernlinienverkehr. Auf der Strecke Berlin-Hamburg zählt Haru-Reisen pro Jahr 330 000 Beförderungsfälle, wie es korrekt heißt. 22 Busse hat Haru-Reisen im Einsatz, und wie Schulze sagt, „ist der Bus im Verkehrsmittelvergleich das umweltfreundlichste und zugleich ein qualitativ hochwertiges Massenbeförderungsmittel“.
Solange Berlins Besucherzahlen stabil bleiben, wird die Konzentration auf die Masse kein Problem sein. Überhaupt prognostiziert die Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR): „Der Tourismus hat Zukunft.“ Allerdings werden sich die Strukturen weiter verändern. Die FUR-Reiseanalyse „Urlaubsreisetrends 2020“ hält ein nachfrageseitiges Marktwachstum durchaus für möglich, wobei die wirtschaftlichen Effekte voraussichtlich geringer ausfallen als die Steigerung der Anzahl der Reisen. Sicher scheint nur zu sein: Die Ansprüche der Kunden werden weiter steigen und damit auch die Anforderungen an die Anbieter.
Freizeitwoche 24.02.10 - Schillernde Wunderwelt in der Wüste
Dubai ist wie eine schöne Frau, die jeden Tag ein neues Kleid braucht – das sagt Sheikh Mohammed Bin Rashid Al Maktoum. Er ist nicht nur der Regierungschef, sondern auch der Initiator, der das Emirat mit architektonischen Superlativen an die Weltspitze katapultiert. Sein neuestes Projekt wurde im Januar eingeweiht: Der Burj Chalifa (828 Meter hoch). Ursprünglich hieß er Burj Dubai. Aber nachdem der Nachbar, der Scheich von Abu Dhabi, Al Maktoum 10 Milliarden Dollar geschenkt hatte (kleine finanzielle Schwäche), dankte er es ihm, und taufte den Turm auf dessen Namen. Ja, hier ist Gigantomie kein Schimpfwort, sondern ein Kompliment. Aus einem Morgenland wird ein Übermorgenland.
Dubai ist nicht das größte, nicht einmal das reichste, aber derzeit sicher das dynamischste der sieben Vereinigten Emirate. Die Stadt explodiert.
Für den Gast sicherlich das spannendste Urlaubsziel überhaupt. Wenn er nur Sonne will – die Hotels sind alle von Feinsten. Tipp: Das Westin in Jumeirah, der Stadtteil mit den schönsten Stränden, auch das weltberühmte Burj Al Arab bläht hier seine Segel. Übrigens: Wenn Gott in Frankreich essen geht, ins Westin geht er zum Frühstück. Es gibt nichts, was es nicht gibt, selbst Sushi aus Früchten.
Schiffsausflug in den Oman
Shopaholics behaupten, dass Dubai eigentlich „Do buy“ („geh kaufen“) bedeutet. Da kann schnell die Kreditkarte glühen. Z.B. in der Dubai Mall, der größten Shoppingmall der Welt. Hier findet man 1200 Geschäfte, darunter allein 70 Haute-Coutoure-Boutiquen und eine Filiale der Gallerie Lafayette. Und die Mall of the Emirates (466 Geschäfte) ist verbunden mit Ski Dubai, einer Indoor-Skiarena mit Abfahrtspisten und Sesselliften. Schneeballschlacht mit den Scheichs.
Ausflug in die Wüste: 1. Stopp zum Mittagessen, das Boutiquehotel Desert Palm. Unter deutscher Leitung wird hier gebrutzelt, gekocht, gebacken – und das alles nur vom Feinsten. Gegessen wird mit Blick auf ein Polofeld (www.desertpalm.ae). Danach geht es mit Jeeps in einem wilden Ritt über die roten Sanddünen – vertrauen Sie einfach den Fahrern. Sie werden heil in einem Dünen-Camp ankommen, um dort zu Abend zu essen.
Schiffs-Ausflug im Oman, in der Provinz Musandam: Tiefblaue Fjords, bis zu 2000 Meter aufragende Gebirge und einsame Fischerdörfer – ein Tages-Tripp, der unvergesslich sein wird. Allein schon wegen der Delfine, die das Schiff ein Stück begleiten.
Zurück in Dubai, zu Atlantis The Palm: Ein Hotel, das aussieht wie ein rosa Märchenschloss mit zwei gigantischen Türmen. Im Garten lockt ein Freizeitpark mit Rutsche, die – in einer geschlossenen Röhre – durch ein Hai-Aquarium führt. Nebenan gibt es ein Delfinarium, in dem die Gäste mit Delfinen schwimmen können.
Übrigens: Der Flug ist gar nicht so lang, er dauert nur gut fünf Stunden!
Insider-Tipp von Jasmin Taylor (Geschäftsführerin vom Reiseveranstalter JT Touristik in Berlin):
Shopping-Begeisterte sollten von Ende januar bis Ende Februar oder von Ende Juni bisb Ende August nach Dubai reisen. Denn dann locken die Dubai Shopping-Festivals und die Dubai Summer Surprises mit großartigen Rabatten auf den traditionellen Märkten und in den Shopping-Malls. Fragen an mich? Hier meine Mail: service@jt.de
Internet
www.jt.de
Glücks Revue 24.02.10 - Dubai - Emirat der Superlative - Modernes Märchen - Wasser, Wüste und Wolkenkratzer prägen das Scheichtum am Persischen Golf. Den Charme aus Wolkenkratzer prägen das Scheichtum am Persischen Golf.
Schmal und spitz ragen die Wolkenkratzer aus dem Boden, am Horizont verliert sich der wolkenlose Himmel sachte im Blau des Meeres, in der Ferne breitet sich die Wüste da aus, wo die Häuser aufhören... So muss sie aussehen, die Aussicht vom derzeit höchsten Gebäude der Welt, dem Turm Burj Khalifa. Er soll nicht nur einen atemberaubenden Blick über Dubai bieten, sondern ist selbst atemberaubend. Silbermetallic-glänzend schraubt er sich nach oben, wird immer schmaler, bis seine Spitze die sagenhafte Höhe von 828 Metern erreicht. Die Hochhäuser um ihn herum wirken wie Zwerge dagegen. Wir stehen „nur“ vor dem Turm, doch auch der reine Anblick gibt uns schon das Gefühl, gerade an etwas Einzigartigem teilzuhaben ....
Zwischen Faszination und Ungläubigkeit
Wer Dubai besucht, wird ständig hin- und hergerissen sein zwischen Faszination und Ungläubigkeit. Auf der einen Seite stehen in dem arabischen Emirat die modernsten Gebäude der Erde, werden künstliche Welten unter Kuppeln und luxuriöse Wohninseln im Meer erschaffen, auf der anderen Seite ist es oft kaum noch fassbar, dass all diese Dinge von Menschenhand errichtet worden sind und der Bau-Boom noch längst nicht zu Ende ist. Und doch fühlen wir uns sehr wohl in diesem Scheichtum, das zu den Vereinigten Arabischen Emiraten (V. A. E). zählt. Denn es ist so vielseitig, dass wir hier wunderbar all die Dinge tun können, die zu einem Urlaub dazugehören: am Strand in der Sonne liegen, im glasklaren Meer baden, auf Shoppingtour gehen, gut essen und spannende Ausflüge ins Hinterland unternehmen. Und Letzteres zeigt sich von einer ganz anderen Seite als die Stadt, wie wir bei einer Dünentour mit dem Jeep erfahren. Endlos erstrecken sich die Sandberge vor uns, im Licht der Abendsonne erglühen sie mehr und mehr in sattem Orange. Wir stoppen mitten in der Wüste, um die Weite und Ruhe in uns aufnehmen zu können – und um unsein bisschen von dem Geschüttel im Geländewagen zu erholen ....
Auf hohe See geht’s im angrenzenden Oman: In Khasab steigen wir an Bord einer Dhau, eines arabischen Holzboots. Auf der Tagestour (Infos: msaoman.com) schippern wir durch die Fjorde der zerklüfteten Musandam-Halbinsel – Bade- und Schnorchelstopp im glasklaren Wasser des Persischen Golfs inklusive.
Delfinschwärme begleiten unser Boot, die Luft ist lau, alles wirkt so friedlich vor der Kulisse des imposanten Küstengebirges! Zurück in Dubai „schwimmen“ wir wieder durch ganz andere Fahrwasser. Auf der zwölfspurigen Sheikh Zayed Road geht’s parallel zum Strand von Jumeirah Beach vorbei berühmten Burj al Arab – das 7-Sterne-Hotel in Form eines riesigen Segels ist das Wahrzeichen Dubais – vorbei an der 30 Jahre alten Jumeirah-Moschee (für Dubaier Verhältnisse ist sie uralt) und vorbei an einem Panorama von insgesamt 90 Wolkenkratzern, in deren glänzenden Fassaden sich die Sonne spiegelt. Dubai ist eine sehr junge Stadt, und doch entdecken wir historische Spuren. Bei einer romantischen Dinner-Bootsfahrt auf dem Dubai Creek passieren wir die beiden alten Stadtteile Bur Dubai und Deira. Kleine, einstöckige Häuser stehen dicht an dicht, früher lebten hier Fischer. Staunen kann man in Dubai immer wieder ....
Reise-Info
Tipp von Jasmin Taylor, Geschäftsführerin JT Touristik in Berlin: „Wer Dubai nicht mit leeren Händen verlassen möchte, der sollte die ‚Dubai Summer Surprises‘, eine Sommer-Überraschungs-Aktion, auf keinen Fall verpassen. Jedes Jahr von Ende Juni bis Ende August locken die zahlreichen riesigen Einkaufszentren und traditionellen Märkte – die Souks – mit großzügigen Rabatten. Für Besucher heißt es dann: Feilschen ist absolut erwünscht.“
ARD-Ratgeber: Reise 07.02.10 - Geschäftsführerin Jasmin Taylor in der Sendung ARD-Ratgeber: Reise
Geschäftsführerin Jasmin Taylor war in der Sendung "Ratgeber: Reise" in der ARD zu sehen:
Dubai - Mit schmalem Budget in der Stadt der Superlative
ARD-Ratgeber: Reise 07.02.10 - Rückschau: Dubai – mit schmalem Budget in der Stadt der Superlative - Empfehlung von JT Touristik
Das Arabische Emirat Dubai hat vor allem mit seiner ehrgeizigen Architektur und seinen teuren Hotelbauten Furore gemacht. Urlaub im 5-Sterne-Hotel ist kein Problem – im März eröffnet z.B. das luxuriöse Armani Hotel im Burj Khalifa seine Pforten. Das Gebäude selbst ist am 4. Januar spektakulär eingeweiht worden. Aber geht es in Dubai-Stadt auch günstig? Vor allem jetzt, während der Wirtschaftskrise, sollten doch preiswerte Angebote zu finden sein. Der Ratgeber Reise hat recherchiert, ob man auch mit kleinem Budget auf seine Kosten kommt.
Unterkünfte und Pauschalreisen
Dass die Preise für Unterkünfte im letzten Jahr um ca. 30 Prozent gefallen sind, bestätigen uns Reiseveranstalter wie z.B. JT-Touristik, aber auch örtliche Agenturen für Ferienwohnungen wie Arabien Escapes.
Pauschalangebote für unter 600 Euro pro Person und Woche in einem Mittelklassehotel inklusive Flug sind zurzeit ohne weiteres möglich. Ferienwohnungen auf der weltbekannten künstlichen Villeninsel "The Palm“ sind schon ab 60 Euro pro Person und Nacht zu haben. In unseren Augen das lukrativste Angebot, denn zum einen kann man sich selbst versorgen, und zum anderen gehört zu den Ferienwohnungen der Zugang zum Privatstrand. Schließlich sind die konstant hohe Temperatur und die weitgehende Sonnengarantie einer der Hauptgründe, nach Dubai zu fahren. Viele der günstigen Hotels dagegen liegen in der Innenstadt, so dass man ein Stück fahren muss, um zum Strand zu kommen.
Die preiswerteste Übernachtungsmöglichkeit in Dubai-Stadt ist die Jugendherberge. Im Schlafsaal mit sechs Personen kommt man schon für 20 Euro unter. Das Doppelzimmer im selben Haus kostet auch nur 40 Euro. Aber eine Jugendherberge ist eben eine Jugendherberge - auch in Dubai. Schlafsäle und kantinenartige Restaurants sind nichts jedermanns Geschmack. Ansonsten gilt für die Jugendherberge dasselbe wie für die Stadthotels: Der Strand ist nicht so einfach zu erreichen, und der hoteleigene Pool ersetzt nicht immer das Badeerlebnis.
Adressen:
JT-Touristik
T: 0180 / 50 55 559
www.jt.de
Arabian escapes
T: 00971 4 3256550
www.arabianescapes.com
Mobilität
Unterbringung ist die eine Sache, Mobilität die andere. Wie komme ich in der Stadt von einem Ort zum anderen?
Mietwagen
Mietautos sind in Dubai vergleichsweise günstig. Einen Mittelklassewagen gibt’s schon ab 150 Euro pro Woche. Allerdings ist Stau der Normalzustand. Auto fahren macht da wenig Spaß, zumal die Araber ähnlich wie die Italiener einen eher "experimentellen" Fahrstil pflegen.
Taxi
Taxi fahren ist in Dubai deutlich günstiger als in Deutschland. Der Tarif beträgt ca. ein Viertel dessen, was in hierzulande fällig wird. Allerdings steht man dann mit den anderen Autofahrern im Stau.
Metro
Deutlich entspannter bewegt man sich mit der Metro. Es gibt erst eine Linie, weitere sind in Bau. Allerdings verbindet diese erste, 52 km lange Strecke entlang der Küste schon einige wichtige Punkte, so dass Metro fahren eine echte Alternative darstellt. 50 Cent kostet eine Fahrt.
Bus
Dasselbe gilt, wenn man mit dem Bus unterwegs ist. Busse sind jedoch das am besten ausgebaute öffentliche Verkehrsmittel – sie fahren alle wichtigen Orte an. Der Preis für die einfache Strecke liegt bei 50 Cent.
Attraktionen uns Sehenswürdigkeiten
Auf Grund der allgemeinen Krise kann man zurzeit auch in Dubai günstig Urlaub machen, aber wohnen und Mobilität sind nicht alles. Warum lohnt es sich, nach Dubai zu fliegen? Die Meinungen hinsichtlich des Strebens nach Rekorden und Prestige gehen auseinander – die einen bewundern die Zielstrebigkeit, eine Stadt auf dem Reißbrett in der Wüste zu errichten, die anderen verurteilen die Rücksichtslosigkeit des Scheichs.
Die Stadt Dubai macht kein Geheimnis daraus, was sie den Gästen bieten kann:
Moderne Architektur:
In Dubai finden sich über 200 Wolkenkratzer, wovon sechs über 300 Meter hoch sind. Mit dem Burj Khalifa steht hier auch mit 828 Metern das höchste Gebäude der Welt. Für die Besichtigung von Dubais protziger Architektur von außen muss man nichts bezahlen. Möchte man sich die Gebäude von innen ansehen, fallen allerdings oft Gebühren an. Der Besuch im Burj Khalifa ist z.B. nicht unter 20 Euro zu haben. Insgesamt ist noch vieles unfertig. Baustellen wohin man schaut, aber viele davon wegen der Krise gestoppt.
Shoppingurlaub:
Dubai bietet über 40 Shoppingmalls, darunter die größte der Welt. Vor allem Kleidung und Schmuck sind preiswerter als in Deutschland. Während des „Shoppingfestivals“ im Februar werden die Preise noch mal deutlich gesenkt. Über Zollbestimmungen für die Rückkehr ins Heimatland sollte man sich vorab informieren. Schon oft wurde das vermeintliche Schnäppchen zum Groschengrab.
Strandurlaub:
Sowohl Wasser- als auch Lufttemperatur sind selbst im Winter tagsüber selten unter 20° C. im Sommer wird es allerdings sehr heiß.
Freizeitparks und Museen:
Dubai bietet eine Vielzahl von Freizeitaktivitäten. Herauszuheben sind die Wasserparks Aquaventure am Atlantishotel und der Wild Wadi Wasserpark. Verrückteste Attraktion ist die Indoor-Skihalle neben der Mall of the Emirates. Hier können auch gestandene Skifahrer einen Tag lang Spaß haben. Im Dubai Museum und im Heritage Village wird die rasante Geschichte Dubais in den letzten hundert Jahren dargestellt. Besonders das Dubai Museum punktet mit einer gelungenen Inszenierung.
Adressen & Links
Weitere Informationen zu Dubai bieten:
Government of Dubai
Department of Tourism and Commerce Marketing
Bockenheimer Landstr. 23
60325 Frankfurt am Main
Tel.: 069 / 71 00 02 0
Fax: 069 / 71 00 02 34
dtcm_ge@dubaitourism.ae
http://www.dubaitourism.ae/
Dubai-Reiseführer.de
http://www.dubai-reisefuehrer.de/sehenswuerdigkeiten/
Dubai-City.de
http://www.dubai-city.de/sehenswuerdigkeiten/index.htm
Rückschau: Dubai – mit schmalem Budget in der Stadt der Superlative
touristik aktuell 25.01.10 - JT Touristik. Der Veranstalter hat Pakete für das Dubai Shopping Festival aufgelegt
JT Touristik. Der Veranstalter hat Pakete für das Dubai Shopping Festival aufgelegt. Das Event findet vom 28. Januar bis 28. Februar statt. Infos unter www.jt.de.
fvw 22.01.10 ...notizen: JT Touristik wirbt zum Dubai Shopping Festival mit „besonders günstigen Reisepaketen“
JT Touristik wirbt zum Dubai Shopping Festival vom 28. Januar bis 28. Februar mit „besonders günstigen Reisepaketen". Eine Woche Pauschalurlaub im Hotel Landmark Riqqa gebe es ab 539 Europ pro Person im Doppelzimmer.
Travel One - Morning News 20.01.10 - Schnäppchenticker: JT Touristik hat Preis-Specials für Dubai aufgelegt
Anlässlich des Shopping-Festivals vom 28. Januar bis 28. Februar hat JT Touristik Preis-Specials für Dubai aufgelegt. Sechs Übernachtungen im Vier-Sterne-Hotel Landmark Riqqa, zum Beispiel, gibt es inklusive Flug, Transfer und Reiseleitung ab 539 Euro.
abenteuer und reisen 19.01.10 - Günstig zum Dubai Shopping Festival, das vom 28. Jan.–28. Feb. stattfindet
Der Berliner Reiseveranstalter JT Touristik bietet zum Dubai Shopping Festival vom 28. Jan.–28. Feb. günstige Reisepakete in die Golfmetropole an.
1 Wo. im Hotel "Landmark Riqqa" ist ab 539 Euro/Pers. im DZ zu buchen und beinhaltet neben 6 Übernachtungen Flug, Transfer, Reiseleitung und Frühstück. Das Hotel eignet sich gut für Einkaufstouren, es liegt neben der Shopping Mall Al Ghurair Center.
Die Shopping Malls und Souks werben während des Festivals mit Rabatten um die Kunden. Egal ob auf Schmuck auf dem traditionellen Goldmarkt oder Kleidung und Elektronik in den Shopping Malls.
An Veranstaltungen werden u. a. Modenschauen, Feuerwerk und kulturelle Darbietungen geboten.
Infos: www.mydsf.com, www.malloftheemirates.com und www.thedubaimall.com.
